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Finanzen in Landsberg: Unpopuläre Entscheidungen

Kommentar Von Thomas Wunder
12.11.2020

Die nächsten Jahre werden auch in Landsberg zur finanziellen Herausforderung. Es muss über Einsparungen diskutiert werden, findet LT-Redakteur Thomas Wunder.

Die Corona-Pandemie hat uns weiterhin fest im Griff. Die Auswirkungen sind vielfältig zu spüren, die Folgen für die nächsten Jahre nur schwer einzuschätzen. So geht es auch Oberbürgermeisterin und Stadträten, wenn es um die Finanzen der Stadt geht.

Allerdings steht jetzt schon so gut wie fest, dass im nächsten Jahr mit deutlich weniger Steuereinnahmen zu rechnen ist als 2020. Gleichzeitig sollen etliche Projekte verwirklicht und dafür kräftig investiert werden. Ob eine der geplanten Maßnahmen um ein Jahr geschoben oder vielleicht vorerst gar nicht verwirklicht werden kann, darüber haben die Stadträte noch nicht gesprochen. Doch das müssen sie eigentlich tun.

Müssen nächstes Jahr 20 Millionen Euro an Krediten aufgenommen werden?

Zuletzt hatte die Kämmerei die Stadträte darüber informiert, dass im nächsten Jahr vielleicht bis zu 20 Millionen Euro an Krediten aufgenommen werden müssen, um die geplanten Investitionen finanzieren zu können. Der in den Jahren zuvor mühsam verkleinerte Schuldenberg würde dann auf 40 Millionen Euro anwachsen. Kann das wirklich die Lösung sein?

Es wird spannend in den nächsten Wochen, in denen die Stadträte über den Haushalt des nächsten Jahres diskutieren werden. Sie müssen einen Mittelweg finden und gegebenenfalls auch Projekte schieben und damit unpopuläre Entscheidungen treffen.

Lesen Sie dazu auch: Finanzen in Landsberg: Kommen jetzt die Problemjahre?

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