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Mülltonnen am Landsberger Hauptplatz machen Sinn

Kommentar Von Thomas Wunder
04.05.2021

Seit vielen Jahren gibt es in Landsberg Diskussionen, ob die Abfalleimer in der Landsberger Innenstadt ausreichen oder nicht. LT-Redakteur Thomas Wunder blickt auf das Müllproblem.

Die Diskussion, ob es in der Landsberger Altstadt zu wenige und zu kleine Mülleimer gibt, ist seit der Umgestaltung des Hauptplatzes vor fast zehn Jahren nie ganz verstummt. Jetzt flammt sie wieder auf, nachdem in Corona-Zeiten das To-go-Geschäft floriert und dadurch viel mehr Müll anfällt. Zudem ist Landsberg als Ausflugsziel gerade sehr attraktiv und zieht daher an schönen Tagen viele Besucher aus Nah und Fern an.

Die Stadt sollte dieser Entwicklung, genauso übrigens wie bei den fehlenden Toiletten in der Altstadt, Rechnung tragen. Der Vorschlag von Stadträtin Petra Kohler-Ettner (CSU), an Sonn- und Feiertagen, und nur bei schönem Wetter, Mülltonnen aufzustellen, muss umgesetzt werden. Denn was nützt der tolle Einsatz der Bauhofmitarbeiter, die auch am Wochenende die Mülleimer leeren, wenn am Ende doch alles auf dem Boden landet, weil die kleinen Mülleimer nicht mehr Platz bieten? Es gibt leider viel zu viele Menschen, die ihren Müll nicht mit ach Hause nehmen. Das ist teilweise auch verständlich. Wer will schon den klebrigen Eis- oder Kaffeebecher in die eigene Tasche stecken? Niemand.

Oberbürgermeisterin Doris Baumgartl (UBV) ist zwar der Meinung, dass man seinen Müll durchaus mit nach Hause nehmen sollte, sie hat aber auch erkannt, dass das in der Praxis anders aussieht und eingelenkt. Temporäre Mülltonnen sollen nun aufgestellt werden. Am besten gleich am Wochenende: Denn für Samstag und Sonntag ist wieder Sonnenschein vorhergesagt.

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