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Konzert
14.10.2014

Idyll und Zerstörung

Stefanie Irányi (Sopran) interpretierte „Vier letzte Lieder“ von Richard Strauss.
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Stefanie Irányi (Sopran) interpretierte „Vier letzte Lieder“ von Richard Strauss.

Skudlik dirigiert Werke von Herkomer, Strauss und Mahler

Mit dem Erinnern an die „Urkatastrophe“ des 20. Jahrhunderts, den Ersten Weltkrieg, dessen Beginn sich vor wenigen Monaten zum 100. Male jährte, wird bewusst, wie sehr dieses Ereignis eine einzigartige Wende einläutete. Nichts blieb nach diesem furchtbaren Krieg wie es war, die Jahrhunderte dauernden Ordnungen lösten sich auf, die Monarchien erloschen. Johannes Skudlik hat mit seinem überwältigenden und von 450 Zuhörern begeistert beklatschten Konzert am Sonntagabend in der Stadtpfarrkirche von Landsberg mit Werken von Hubert von Herkomer (1849 bis 1914), Hugo Wolf (1860 bis 1903) und Gustav Mahler (1860 bis 1911) eine musikalische Ahnung davon gegeben, wie die Stimmung vor dieser Transformation der Gesellschaft und der politischen Verhältnisse sich anfühlte: Aufbruch und Romantik, Idyll, Industrialisierung und Zerrissenheit.

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