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Kosten für die Erpftinger Grundschule: In den sauren Apfel beißen

Kommentar Von Thomas Wunder
22.01.2021

Plus Die Kosten für ein einziges weiteres Klassenzimmer an der Grundschule Erpfting sind ein Schock. LT-Redakteur Thomas Wunder blickt auf das Projekt.

Die Corona-Krise beutelt auch die Stadt Landsberg. Das Geld ist knapp. Jede Investition will gut überlegt sein. Da sind die Kosten für den Anbau an die Grundschule in Erpfting ein richtiger Schock. Fast eine halbe Million Euro wird für den Bau eines einzigen Klassenzimmers ausgegeben. Dafür bauen andere ein ganzes Einfamilienhaus.

Doch so einfach ist die Rechnung nicht. Bauen im Bestand ist teuer. Und wenn der Bauherr dann auch noch eine Kommune ist, wird es richtig teuer. Da kostet eine einfache Tür schnell dreimal so viel wie im Privatbereich. Hinzu kommt, dass viele Baufirmen aktuell volle Auftragsbücher haben. Sie können also was riskieren und mit einem hohen Angebot in die Ausschreibung gehen.

Ab dem Herbst werden in Erpfting wohl mehr als 60 Grundschüler unterrichtet

Und so müssen Stadtrat und Stadtverwaltung in den sauren Apfel beißen und 450.000 Euro für den Bau eines einzigen Klassenzimmers ausgeben. Der Raum wird dringend benötigt. Aktuell wird damit gerechnet, dass 63 Erstklässler im September in Erpfting eingeschult werden.

Dass sie dann womöglich in einem Klassenzimmer ohne Wasseranschluss sitzen, wäre ein Unding. Die 15.000 Euro, die ein Anschluss kosten würde, sollten jetzt auch noch drin sein. Denn die Schüler brauchen fließend Wasser – nicht nur zum Hände waschen.

Lesen Sie dazu auch: Erpfting: Ein Klassenzimmer für fast eine halbe Million Euro

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