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Künstlergilde
23.09.2015

Jetzt rauscht nur noch das Wasser im Rohr

Die (inzwischen wieder abgebaute) Ausstellung der Künstlergilde im Kellergewölbe des Rathauses.
Foto: Julian Leitenstorfer

Die Gemeinschaftsausstellung im Rathausgewölbe beschäftigte sich mit dem universellen Thema „Alles fließt“

Alles fließt, alles bewegt sich, strömt, verflüchtigt, komprimiert. Das Thema „Alles im Fluss“, das die Künstlergilde Landsberg-Lech-Ammersee für ihre Schau im Rahmen der Langen Kunstnacht gewählt hat, ist ein allumfassendes, beinahe universelles.

Ein Großteil der Mitglieder hat sich des Themas angenommen und es genauso vielseitig bearbeitet. Im Erdgeschoss und im Keller des Historischen Rathauses waren Arbeiten zu sehen, die vielfältige Künstlercharaktere offenbarten. Wolken, Wasser, Wellen, flirrende Lichtreflexe sind Ursymbole für das Fließen, sie beherrschten die Schau in Teilen. Allerdings waren für deren Darstellungen unterschiedliche Techniken angewendet worden und Betrachter konnten Vergleiche anstellen beziehungsweise sich von einem Bild mehr ansprechen lassen, von einem anderen weniger.

Quasi das Synonym für Fließen auf der Leinwand ist die Farbe, die der Künstler aufbringt und damit ein Bild gestaltet – oder gestalten lässt. Denn auch dieses Material fließt, ist es nur kräftig genug aufgebracht. Das war zu sehen, wie auch ein changierendes „Blau“-Bild, das sich erst auf den zweiten Blick erschloss. Die Farbe bewegt, ändert sich hier unmerklich. Bewegt wird auch Material – auf einem der beiden Wimmelbilder symbolisierte die Darstellung eines riesigen Antiquitätenmarkts den Fluss von Möbeln, Geschirr, Tand.

Menschen: Natürlich strömen auch sie, folgen dem Zeitgeist oder Idolen, sind ganz aktuell unterwegs von einem Land ins andere. Oder sie freuen sich, wie auf einem der Kunstwerke dargestellt, ganz einfach an der Bewegung, lassen sich vom Wasser treiben, fließen mit. Philosophisch setzt sich einer der Künstler mit dem Thema auseinander, wenn er fragt „Wohin geht die Lebensreise?“ und ein Paar in einem nussschalenartigen Gebilde auf dem Strom des Lebens abwärts treibt, ins Ungewisse.

Die Arbeit: „Am Bahnsteig“ konnte mehrfach gedeutet werden. Da war der Zug, der seine Bewegung in der Verschwommenheit der Darstellung offenbart. Zu sehen waren aber auch umher springende Kinder und in Gedanken versunkene Wartende. Reisen sie in die Zukunft, ins Ungewisse? Keiner weiß es.

Die Schau zu besichtigen, war angenehm. Durch das vorgegebene Thema war dem Betrachter der erste Gedanke, der an den Inhalt des Bildes heranführt, bereits bekannt. Das Augenmerk konnte auf Techniken, mögliche darstellerische Hintergründe gelegt werden. Erst beim Besichtigen wurde deutlich, wie viel freier dies den Betrachter machte. Witzig: Zwei hölzerne Gesellen wiesen den Weg, einer nach unten und der andere stand unten und wies in den wenig einsehbaren Nebenraum, wo sich vielleicht auch mal der Stadtkerker befand.

Ein Manko hat die Schau: Sie ist bereits wieder abgebaut, die Bilder und Skulpturen wurden von den Produzenten abgeholt. Im Keller rauscht nur noch das Oberflächenwasser durch das dicke Rohr und sorgt für das einzige Geräusch dort unten.

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