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Kultur in Landsberg: Nicht meckern, sondern handeln

Kultur in Landsberg: Nicht meckern, sondern handeln
Kommentar Von Alexandra Lutzenberger
28.11.2019

Snowdance-Festivalleiter Tom Bohn will in die Politik. LT-Redaktionsleiterin Alexandra Lutzenberger erklärt, warum das gut ist.

Sich sehr für die Kultur in der Stadt Landsberg zu engagieren, das macht Festivalleiter und Filmemacher Tom Bohn schon seit einigen Jahren. Im künstlerischen Bereich. Jetzt will er auch politisch aktiv werden, und das hat einen guten Grund. Denn immer mehr Kulturschaffende leben hier im Landkreis Landsberg und sie möchten ihre Interessen auch im Stadtrat vertreten sehen.

Schwierige Diskussion über das Neue Stadtmuseum

Jüngstes Beispiel war die langwierige und schwierige Diskussion über den Standort des Neuen Stadtmuseum und die Landesausstellung in Landsberg. Hier fühlten sich viele Bürger nicht richtig von den Stadträten vertreten und wünschten sich andere Interessenvertreter. Was in Sachen Kultur funktionieren könnte, sollten sich die anderen Gruppierungen auch für andere Sachthemen überlegen.

Der Einzelhandel meckert viel und ist unzufrieden über die derzeitige Verkehrs- und Parksituation. Also warum auch nicht hier mehr Vertreter dieser Gruppierung für den Stadtrat nominieren? Je vielschichtiger die Gruppierungen ihre Listen aufstellen, je mehr Landsberger Tom Bohns Beispiel, nicht nur zu lamentieren, sondern auch anzupacken, folgen werden, umso mehr kann man dann im Stadtrat auch erreichen.

Mehr zum Thema: Snowdance: Was Festivalleiter Tom Bohn im Interview verrät

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28.11.2019

Eine breitere Aufstellung wäre wünschenswert.
Weihnachtswunschzettelmäßig dann bitte mit engagement für mehr als das eigene Projekt. Heute ist irgendwie die längere Bindung nicht so beliebt und Stadtrat heißt halt 6 Jahre buchen...

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