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Theater

12.09.2013

Kurze Szenen über Randerscheinungen

Maximilian Huber und Julian Pietsch.
Bild: Huber/Pietsch

Maximilian Huber und Julian Pietsch schrieben Theaterstück

Landsberg Mit jedem Tag, mit dem die Premiere näher rückt, steigt die Spannung bei dem Studenten Maximilian Huber und dem Schüler Julian Pietsch: Die beiden Landsberger, die in derselben Straße aufgewachsen sind und sich von Kindesbeinen an kennen, haben das Kunstprojekt „Randerscheinungen“ ins Leben gerufen und stellen es mit einem ersten Theaterstück gleichen Namens der Öffentlichkeit vor.

„Die Grundidee stammt von Maximilian Huber“, sagt Julian Pietsch, „aber wir schreiben gemeinsam an dem Stück.“ Wobei das mit der Gegenwart durchaus wörtlich zu nehmen ist, denn die beiden sind, wie sie erklären, stets offen für Neuerungen, greifen auch kurzfristig noch aktuelle Themen auf und bauen sie ein. Alles andere, wie Werbung, Sicherung der Finanzierung, einfach die gesamte Organisation, die so ein Theaterstück mit sich bringt, machen die beiden Jungregisseure ebenfalls zusammen.

Wobei jeder seine speziellen Fähigkeiten einbringen kann, wie sie erzählen, „und wir viel voneinander lernen“. Die Proben für das Theaterstück laufen seit heuer im Winter. Im Schauspielensemble, das nach Aussage der Regisseure in den Entstehungsprozess des Theaterstücks mit eingebunden war, hat es immer mal wieder Änderungen gegeben. „Drei oder vier Leute sind aber von Anfang an dabei und unterstützen uns auch nach Kräften bei der Umsetzung“, betonen Huber und Pietsch, „sie sind für uns feste Stützen und zuverlässige Felsen.“ Die anfängliche Zurückhaltung zu Beginn der Probenzeit sei jetzt einer gewissen Lockerheit gewichen, haben die Regisseure bei sich selbst ausgemacht, im Gegenzug werde aber auch die Anspannung langsam größer. Schwierigster Teil der Proben ist das Zeitmanagement, das steht für beide fest.

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„Wir wollten es anfangs allen recht machen, haben aber schnell gelernt, wie das zu organisieren ist.“ Auch sonst war nicht immer alles Zucker. „Manchmal waren wir auf Wolke sieben, manchmal am Boden zerstört. Aber wir haben immer an das Projekt geglaubt.“ Das im Übrigen unter dem Titel „Randerscheinungen“ weiterlaufen soll: „Wir können uns in Zukunft beispielsweise Fotografiepräsentationen oder Filmvorführungen vorstellen, die den Begriff weitertragen.“

Zum Werk selbst sagen Huber und Pietsch, es setze sich zusammen aus einer Reihe kurzer Szenen, die geprägt sind von einerseits „Kleinstadttratsch“, andererseits aktuelle Themen wie die gegenwärtige Homophobiedebatte rund um Russland aufgreifen. „Der rote Faden, der alle Szenen zusammenhält, ist die Thematik Traum/Albtraum.“

Die Mitwirkenden vor und hinter der Bühne

Als solche seien die Geschichten im Stück erlebt worden und zu verstehen. „Premierenbesucher werden im Foyer des Stadttheaters bereits eingestimmt auf das Bühnenwerk“, versprechen Huber und Pietsch. Das jetzt endgültige Schauspielerteam sind Dr. Regina Kläger, Juanne Schluifelder, Beatrice Ball, Christine Wachsmuth, Julian Entrup-Galindo, Christine Polzer, Vinzenz Neumair, Alexandra Hartmann, Jennifer Petrenko, Darya Hoff und Mirjam Walter. „Auf der Bühne nicht zu sehen“, so Julian Pietsch, „aber sehr wichtig und zuverlässig im Hintergrund agierend sind Nadine Waldmann, Jessica Stolpmann, Judith Huber, Franziska Rotthat, Lisa Buch und Ludwig Zitzelsberger.“ (löbh)

Randerscheinungen Theaterstück von Maximilian Huber und Julian Pietsch, Premiere am Samstag, 5. Oktober, im Stadttheater Landsberg. Weitere Aufführungen am Donnerstag, 10. Oktober, und Freitag, 11. Oktober, in der Aula des Ignaz-Kögler-Gymnasiums Landsberg. Alle Vorstellungen sind öffentlich und beginnen um 20 Uhr.

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