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Landsberg

09.12.2020

LT-Plätzchen-Serie: Die „Hanseaten“ schmelzen im Mund

So sehen sie aus, die „Hanseaten“, die der ehemalige LT-Redaktionsleiter für unsere Serie gebacken hat.
Bild: Dieter Mitulla

Der frühere LT-Redaktionsleiter Dieter Mitulla steuert einen Teil für unsere Plätzchen-Serie bei.

Adventszeit ist Plätzchenzeit: Vanillekipferl, Spritzgebäck, Rumkugeln oder Dominosteine. Das Landsberger Tagblatt ist auf der Suche nach den besten süßen Rezepten in der Vorweihnachtszeit. Und unsere Leser haben uns schon eifrig ihre Backanleitungen geschickt. Das heutige Rezept für „Hanseaten“ ist von Dieter Mitulla, dem früheren LT-Redaktionsleiter.

„Seit ich vor vier Jahren in den Ruhestand gegangen bin, habe ich eine späte Karriere als Koch begonnen. Im Ehrenamt bei der evangelischen St.-Thomas-Gemeinde in Augsburg koche ich regelmäßig größere Drei- und Vier-Gänge-Menüs für bis zu 100 Personen“, sagt der 62-jährige Dieter Mitulla. „Aber meine freiwilligen Helferinnen lachen schon immer, wenn es an die Desserts geht“, berichtet er. Dann nämlich müssen die Mit-Köche ran: „Zur Patisserie, also dem Posten in einer professionellen Küche, der für Süßspeisen und Gebäck zuständig ist, habe ich ein gestörtes Verhältnis. Da müssen meine Mitarbeiter ran.“

Der frühere LT-Redaktionsleiter Dieter Mitulla ist leidenschaftlicher Hobbykoch.
Bild: Archiv

Ähnlich verhält es sich bei der Weihnachtsbäckerei. Dafür sei seine 86-jährige Mutter zuständig, die erstens topfit sei und zweitens „besser backen kann als so mancher Konditor. Unter ihrer Aufsicht darf ich ab und zu mitbacken.“ Mitullas Lieblingssorte sind die „Hanseaten“. Das Mehl, normales 405-er, wird mit Backpulver gemischt und mit Zucker, Vanillezucker, Ei und Butter zu einem geschmeidigen Mürbteig verknetet – „am besten mit der Hand“, so Mitulla. Den Teig danach zu einer Kugel formen, in Folie einschlagen und eine halbe bis dreiviertel Stunde im Kühlen ruhen lassen.

So funktioniert das Rezept des ehemaligen LT-Chefs

Während der Ruhezeit kann man schon die Glasur vorbereiten: Himbeergelee (falls erforderlich durch ein Sieb streichen, um Kerne zu entfernen) mit Puderzucker und etwas Wasser (vorsichtig dosieren!) zu einem dünnen Brei anrühren. Je nach Geschmack kann man ein Gläschen Rum und/oder etwas Sahne (macht die Glasur sämiger und schön rosa) zugeben. Gut verrühren und ruhen lassen. Hat der Plätzchenteig genügend geruht, wird er auf einem bemehlten Untergrund zwei Millimeter dünn ausgerollt. Dann werden die Plätzchen mit einer runden Form ausgestochen, auf einem pergamentbelegten Backblech in den Ofen geschoben und bei 140 Grad Umluft gebacken. Wenn die Plätzchen eine gleichmäßig hellbraune Farbe angenommen haben (nach etwa 20 Minuten), kann man sie herausnehmen und abkühlen lassen.

Das sind die Zutaten für Dieter Mitullas "Hanseaten".
Bild: Dieter Mitulla

Zwei Plätzchen ergeben einen Hanseaten: jeweils zwei Stück mit dem Himbeergelee zu einem Doppelplätzchen zusammensetzen und glasieren. Nach dem Trocknen der Glasur am besten in einer Porzellanterrine oder einer Blechdose lagern – nach 14 Tagen sind sie herrlich mürbe und schmelzen im Mund.

Die Zutaten für die „Hanseaten“: 250 g Mehl (Typ 405), 1 gestr. TL Backpulver, 65 g Zucker, 1 Pckg. Vanillezucker, 1 Ei, 125 g Butter, Himbeergelee, Puderzucker, evtl. 2 cl Rum, evtl. 2 EL Sahne. (lt)

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