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Landkreis Landsberg
27.09.2021

Corona: Kippt die 3G-Regel im Landkreis Landsberg?

Bleibt der Corona-Inzidenzwert im Kreis Landsberg auch am Dienstag unter 35, ist beim Restaurantbesuch kein Impfnachweis mehr notwendig.
Foto: Puchner/dpa (Symbol)

Der Corona-Inzidenzwert im Landkreis Landsberg liegt erneut unter 35. Im Klinikum steigt jedoch die Zahl der Patienten.

Bleibt der Corona-Inzidenzwert im Landkreis Landsberg auch am Dienstag unter 35, dann steht ab Donnerstag einem Besuch im Restaurant, im Fitnessstudio oder eines Konzerts auch ohne aktuellen Corona-Test nichts mehr im Weg. Denn die 3G-Regel gilt erst ab einem Inzidenzwert von 35.

Zehn Corona-Neuinfektionen aus dem Landkreis sind am Montag in die Statistik des Robert-Koch-Instituts eingeflossen, der Inzidenzwert stieg damit von Sonntag auf Montag leicht auf 33,9. Bleibt der Wert drei Tage hintereinander unter 35, greifen ab dem übernächsten Tag Lockerungen. „Die 3G-Regel entfällt dann“, sagt Wolfgang Müller, der Pressesprecher des Landratsamts. Sonntag (33,1) und Montag (33,9) lag der Wert unter 35. Die Beschränkung, dass nur Geimpfte, Genesene oder aktuell Getestete beispielsweise ins Kino, ins Hotel oder in eine Bibliothek dürfen, gelte dann nicht mehr – lediglich in sensiblen Bereichen wie Kliniken oder Seniorenheimen.

Kontakte werden weiterhin nachverfolgt

Die Kontaktverfolgung und die Quarantäneregel für Neuinfizierte und enge Kontaktpersonen, bleiben laut Müller aber bestehen. Aktuell müssen im Landkreis 144 positiv Getestete zu Hause bleiben, hinzu kommen 130 enge Kontaktpersonen.

Im Klinikum Landsberg ist die Zahl der Corona-Patienten angestiegen.
Foto: Julian Leitenstorfer (Archivfoto)

Ob die Marke von 35 auch am Dienstag unterschritten wird, konnte Wolfgang Müller am Montag nicht sagen. Nach wie vor gebe es Neuinfektionen, ausschließlich mit der Deltavariante des Coronavirus. Die Zahl der Infizierten, die klinisch behandelt werden müssen, ist über das Wochenende wieder angestiegen. Im Klinikum in Landsberg werden aktuell drei Patienten auf der Allgemeinstation und drei auf der Intensivstation behandelt. Drei Betroffene werden beatmet.

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