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Landkreis Landsberg
28.09.2021

Gute Nachrichten für Pendler auf der Ammerseebahn

Gute Nachrichten für Pendler: Die BEG bessert beim Fahrplan für die Ammerseebahn nach.
Foto: Julian Leitenstorfer (Archivfoto)

Der neue Fahrplan der Ammerseebahn wird im Kreis Landsberg kritisiert. Jetzt soll er angepasst werden.

Die von der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) geplanten Veränderungen auf der Strecke der Ammerseebahn mit dem Fahrplanwechsel im Dezember haben im Landkreis Landsberg für viel Kritik gesorgt. Vor allem Bahnfahrer aus Egling und Dießen hätten mit Verschlechterungen rechnen müssen. Doch es gibt gute Nachrichten für Pendler: Die BEG, die den Regional- und S-Bahnverkehr im Auftrag des Freistaats plant, finanziert und kontrolliert, hat den Fahrplan der Ammerseebahn zwischen Augsburg und Weilheim nochmals angepasst.

Reisende aus Richtung Geltendorf werden in Mering auch weiterhin Anschluss zu den Regionalzügen des Fugger-Express nach München haben, heißt es in einer Pressemeldung der BEG. Das ermögliche die BEG in Zusammenarbeit mit den Bahnunternehmen durch Verschiebungen in den Fahrplänen um wenige Minuten. Eine Ausnahme bilde lediglich die Verbindung mit Ankunft um 18.20 Uhr in Mering. Hier ist die Wendezeit des Fugger-Express montags bis freitags in München zu kurz, um dessen Abfahrt in Mering zu verschieben.

In Mering wären einige Anschlüsse nicht mehr möglich

Anpassungen im Fahrplan der Ammerseebahn zum Dezember sind laut BEG wegen umfangreichen Fahrplanänderungen auf der elektrifizierten Strecke München-Memmingen-Lindau nötig. Dort bestelle die BEG ab Dezember ein deutlich erweitertes Angebot. Um im künftigen Fahrplan in Geltendorf die Anschlüsse zu sichern, verschiebt die BEG die Abfahrtszeiten der Ammerseebahn um etwa 30 Minuten gegenüber heute. Dadurch wären aber in Mering einige Anschlüsse für Reisende von und nach München nicht mehr gewährleistet gewesen. Durch erneute Anpassungen in Abstimmung mit DB Regio, der Bayerischen Regiobahn (BRB) und DB Netz konnte die BEG dieses Szenario nun abwenden.

Die Bayerische Regiobahn fährt aktuell auf der Ammerseebahn.
Foto: Uwe Miethe (Symbolfoto)

Dr. Klaus Metzger, Landrat des Landkreises Aichach-Friedberg: „Für die Fahrgäste aus der Region sind das sehr gute Nachrichten. Mein Dank geht an die BEG und die weiteren Beteiligten. Alle haben gemeinsam viel Engagement und Flexibilität an den Tag gelegt.“ Bärbel Fuchs, Geschäftsführerin der BEG, erklärt: „Fahrplanänderungen bei der Ammerseebahn sind besonders heikel, weil es sich um eine überwiegend eingleisige Strecke mit zahlreichen Umsteigeverbindungen zu anderen Linien handelt. Verbesserungen an einer Stelle führen oft zu Schwierigkeiten an einer anderen. Umso mehr freut es mich, dass wir in enger Abstimmung mit allen Beteiligten eine gute Lösung finden konnten.“

Zusätzlich prüft die BEG derzeit – mit Blick auf Finanzierbarkeit und Fahrgastzahlen – den Erhalt der letzten Verbindung um kurz nach Mitternacht ab Augsburg. Durch die Vorverlegung der Abfahrtszeiten um eine halbe Stunde beginnt und endet die Betriebszeit der Ammerseebahn ab Augsburg künftig entsprechend früher – bei gleicher Anzahl der Verbindungen. In der Region wurde der Wunsch geäußert, den letzten Zug des Tages mit Abfahrt um 00.01 Uhr in Augsburg Hauptbahnhof zu erhalten, vor allem um Fahrgästen des ICEs aus Stuttgart den Anschluss ab Augsburg zu sichern. „Um die späte Abfahrt in Augsburg weiterhin anbieten zu können, müssen wir gegenüber heute eine zusätzliche Verbindung bestellen“, erklärt Fuchs. (lt)

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