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07.03.2008

Landrat und grüner Bürgermeister als Wahlhelfer

Utting (smi) - In einer Woche wird in Utting noch einmal gewählt. Josef Lutzenberger (GAL) tritt in der Stichwahl gegen den amtierenden Bürgermeister Josef Klingl (CSU) an. Unterstützung erhält er dabei von der Freien Wählergemeinschaft und der SPD. Helmut Schiller hatte dies schon in der Wahlnacht angekündigt.

Die Freien Wähler haben sich jetzt wie erwartet hinter Lutzenberger gestellt. "Die FWG sieht größere Chancen, ihre eigenen politischen Ziele mit Lutzenberger an der Rathausspitze durchsetzen zu können, als mit CSU-Bürgermeister Klingl", heißt es in einer Pressemitteilung. Die neue Sitzverteilung im Gemeinderat erfordert nach Auffassung der Freien Wähler einen Bürgermeister, der moderieren könne.

Keine Empfehlung

Die Ländliche Wählergemeinschaft will sich dagegen enthalten, wie Gemeinderätin Elisabeth Reinhart sagte. "Wir geben keine Empfehlung, das haben wir noch nie gemacht." Man verlasse sich auf die Wähler.

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Und die werden derzeit noch umworben. Landrat Walter Eichner hat sich am heutigen Samstagmorgen zur Unterstützung von Klingl in Uttings Ortsmitte angesagt. Von 8 bis 10 Uhr wird die CSU bei den beiden Bäckereien Neu und Ratzinger Wahlwerbung machen und versuchen mit den Bürgern ins Gespräch zu kommen. Auch Josef Klingl ist mit seinem Wahlkampfgefährt, einer Ape, unterwegs und versucht, noch möglichst viele Wähler zu erreichen.

Die GAL und Josef Lutzenberger laden am Dienstag, 11. März, ab 19.30 Uhr unter dem Motto "Gemeinsam Utting gestalten - ich pack's an", ins Seerestaurant am Dampfersteg ein. Gast wird Bürgermeister Gewies aus Furth bei Landshut sein. Lutzenberger macht auch weiterhin Hausbesuche, um direkt mit den Bürgern zu sprechen. Wer seine Wählerschaft wie gut mobilisieren konnte, wird sich am 16. März zeigen.

Auswirkungen könnte auch der Ferienbeginn am Wahlwochenende haben, denn die, die wegfahren, müssen sich rechtzeitig um die Briefwahl kümmern.

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