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Landsberg
27.09.2021

Corona-Jahr: Landsberger Feuerwehr zieht positive Bilanz

Landsbergs Oberbürgermeisterin Doris Baumgartl (rechts) ehrte zahlreiche aktive Feuerwehrkräfte.
Foto: Hertha Grabmaier

Die Corona-Pandemie beeinflusst auch die Arbeit der Feuerwehr Landsberg. Der Kommandant und der Vorsitzende berichten, was sich verändert und wie man darauf reagiert.

Die Corona-Pandemie hat auch die ehrenamtliche Arbeit der Landsberger Feuerwehr beeinflusst. Bei der Jahresversammlung in der Aula der Mittelschule war dies Thema der Berichte und Grußworte. Dabei lief auch bei der Feuerwehr vieles digital ab, nicht jedoch die Einsätze und Übungen.

Die Feuerwehr hat aktuell 106 aktive und 26 passive Mitglieder, sagte Vorsitzender Robert Peez. 2020 verzeichnete die Feuerwehr Landsberg 459 Einsätze und Übungen, davon 196 technische Hilfeleistungen, 59 BMA (Brandmeldeanlagen), 53 Brände (ohne BMA), 23 Sicherheitswachen und 118 Übungen. Von den Einsätzen und Vereinsveranstaltungen wurde ein kurzer Film gezeigt. „Die Pandemie hat uns viel Geduld abgefordert, aber auch gezeigt, wie gut wir reagieren. Wir sind sehr gut damit umgegangen und haben die Ausbildungen auf online umgestellt“, so Peez.

Alle drei Tage eine Übung durchgeführt

Auch Kommandant Markus Obermayer ließ das Coronajahr 2020 Revue passieren. „Ab März musste der Dienst- und Übungsbetrieb eingestellt werden und alles virtuell laufen“, sagte Obermayer, der sich beim Ausbildungsteam dafür bedankte. Bei den Onlineübungen habe es eine rege Teilnahme gegeben. Im Sommer 2020 konnten wieder einige Präsenzübungen mit Maske stattfinden. Mit nur 23 Sicherheitswachen 2020, seien dies 20 bis 30 Prozent weniger gewesen, als während der Vorjahre. Alle drei Tage wurde eine Übung durchgeführt. „Das Coronajahr war ein einschneidendes, die Treffen haben gefehlt, denn Feuerwehr bedeutet Zusammenhalt“, sagte Kommandant Markus Obermayer, „2021 hat mehr Perspektive geboten“. Es gebe auch wieder Lehrgänge. Von den insgesamt geleisteten 10788 Stunden fielen durchschnittlich 114 pro Mitglied an.

Markus Obermayer ist Kommandant der Landsberger Feuerwehr.
Foto: Thorsten Jordan

Der Wissenstest des Bayerischen Feuerwehrverbands erfolgte online. Georg Mühlberger, stellvertretender Leiter der Jugendausbildung, zeigte sich höchst zufrieden mit den virtuellen Leistungen. Kassenwart Christian Krämer bezifferte das Gesamtvolumen des Vereins auf 35.805 Euro. Bei den acht Neuaufnahmen war eine Frau dabei, bei den Beförderungen waren es derer drei. Oberbürgermeisterin Doris Baumgartl bedankte sich für die ehrenamtlichen Einsätze, würdigte die positive Bilanz während der Corona-Pandemie und das hohe Interesse der jungen Leute, deren soziale Kompetenz bei der Feuerwehr geschärft werde. „Für ihre Einsatzbereitschaft gibt es nicht genug Dank, Respekt und Anerkennung“, so die Oberbürgermeisterin.

Humoriger Rückblick der Oberbürgermeisterin

Baumgartl gab einen humorigen Rückblick auf 160 Jahre Feuerwehrgeschichte und die im Vergleich zur Gründung jetzt hochmoderne, technische Ausrüstung. „Dem Stadtrat ist ihre gute Ausrüstung wichtig, denn Sie sind für alle Bürger da“, sagte Baumgartl. Auch die Einrichtung eines digitalen Studios für Fortbildungsmaßnahmen fand ihre Anerkennung. Zusammen mit dem Vorsitzenden übernahm sie die Ehrungen. Nach Bekanntgabe der Wahlvorschläge bildete die Oberbürgermeisterin mit den drei Vertretern des Stadtrats (ihre Stellvertreter Moritz Hartmann und Felix Bredschneijder sowie Franz Daschner) den Wahlausschuss zur geheimen Wahl zweier Vertrauenspersonen. Auf Mario Novi entfielen 37 Stimmen, auf Alexander Dillinger 24. Beide nahmen die Wahl an.

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Feuerwehrreferent Franz Daschner bedankte sich als Verbindungsmann zwischen Stadtrat und Feuerwehr für die geleistete Arbeit. Kreisbrandinspektor Christoph Resch freute sich über die gute Zusammenarbeit und dankte für die vielen geleisteten Stunden. „Ich fahre gerne Einsätze mit“.

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