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Landsberg
22.11.2021

Landsberger Apotheker kritisiert Arbeit von Test- und Impfzentrum

Lange Warte- und beschränkte Öffnungszeiten: Das Impfzentrum in Penzing und das zuständige Landratsamt stößt auf Kritik.
Foto: Thorsten Jordan

Plus Dem Impf- und Testzentrum in Penzing fehlen noch Mitarbeitende, um den Anforderungen der vierten Corona-Welle gerecht zu werden. Auch eine Geimpfte bemängelt das Vorgehen des Landratsamts.

Die Corona-Zahlen in Landkreis sind weiterhin alarmierend. Umso wichtiger sind Impf- und Testzentren wie die Einrichtung im ehemaligen Fliegerhorst in Penzing. Der Landsberger Apotheker Marc Schmid ist sauer auf das Management des Impfzentrums und auch des Testzentrums. Er und seine Beschäftigten seien überfordert und verzweifelt gewesen, als sich immer mehr Menschen in der Landsberger Altstadt testen lassen wollten. Der Grund für den Trubel in der Lech-Apotheke: Vor zwei Wochen seien mehrere Menschen mit Corona-Symptomen im Testzentrum Penzing abgewiesen und zur Durchführung eines PCR-Tests nach Landsberg geschickt worden. „In Penzing stehen riesige Hallen zur Verfügung, aber anstatt das Infektionsrisiko zu minimieren, schicken sie die Menschen in die Stadt“, beschwert sich Schmid.

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22.11.2021

Das Memminger System will man in Landsberg nicht umsetzen. „Aber es herrscht freie Standortwahl“, betont Müller. Das ist eine Bankroterklärung des Landratsamtes Landsberg. Über unsere Behörden sollte nach der Krise einmal deutlich diskutiert werden. Hier wird oft vergessen von wem diese bezahlt werden. Von unseren Steuergeldern bezahlt aber sofort wenn es gefährlich werden könnte die Schotten dicht machen. Ich frage mich was los wäre wenn VerkäuferInnen, RettungsanitäterInnen, AphotkererInnen, PflegerInnen, etc. gesagt hätten wir wollen keinen Kundenkontakt. Ich hoffe das hier bald möglichst eine Disskusion über das kollektive Versagen der Politik und der Behörden statt findet. So ist auf jeden Fall meine Wahrnehmung. Mir reicht das Totschlagarkument Personalmangel nicht. Wenn ich sehe was Betriebe leisten müssen und diese können nicht sagen wir haben dafür keine Personal. Statt für 95% in Kurzarbeit zu gehen könnten hier standortübergreifend Personal ausgeliehen werden. Vielleicht sollte auch darüber nachgedacht werden in Zukunft eine mobile Reserve aufzubauen. Auf diese kann im Krisenfall dann zurück gegriffen werden. Diese könnte bestehen aus rüstigen Rentnern, Studenten, Schüllern und warum nicht aus Arbeitslosengeld 1 und 2 BezieherInnen. Das erwarte ich von einer funktionierenden Politik und öffentlichen Hand. Und jetzt wird es polemisch: Wer 135 Millionen für ein Schulschiff ausgibt hat genug Geld.

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