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Landsberg: Wachstum ist nicht das größte Problem

Landsberg: Wachstum ist nicht das größte Problem
Kommentar Von Gerald Modlinger
08.12.2019

LT-Redakteur Gerald Modlinger blickt auf die Diskussion um das Wachstum Landsbergs. Er meint, andere Städte haben größere Probleme.

Wie stark die Stadt wachsen soll, wird in Landsberg oft mit Blick auf den dadurch befürchteten zusätzlichen (Auto-)Verkehr immer wieder kontrovers diskutiert. Versucht man das Thema anhand von Zahlen zu begreifen, wird deutlich, dass sich Landsberg unterm Strich im nächsten Jahrzehnt nicht so viel anders als in früheren Zeiten entwickeln wird. Das Wachstum wird im gewohnten Rahmen bleiben.

Allerdings: Große Zuwächse an Wohnungen und Einwohnern konzentrieren sich auf ein paar Bereiche der Stadt, vor allem im Westen – und da müssen dann auch Antworten gerade mit Blick auf Verkehr, Infrastruktur und Nahversorgung gegeben werden.

Das wird zwar die Stadt viel Geld kosten, aber die künftigen Bürger werden ihr auch Geld in Form von Steuern bringen. Wirkliche Probleme haben auf Dauer nicht die Städte, die wachsen, sondern solche, die sich in einer Abwärtsspirale aus sinkenden Einwohnerzahlen und Steuereinnahmen, den dadurch entstehenden Sparzwängen und daraus schrumpfender Attraktivität für Neubürger befinden.

Wo Landsberg bis 2030 besonders wachsen soll, lesen Sie hier:Wo die künftigen Landsberger Bürger wohnen werden

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