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Eishockey Landsberg

25.02.2018

Landsberg kämpft diesmal vergebens

Landsbergs Torhüterin Franziska Albl musste zu Hause im ersten Play-off-Spiel gegen Lindau nur einen Gegentreffer hinnehmen. Gestern Abend nutzten dann die Lindauer ihren Heimvorteil und setzten sich mit 4:1 durch. Damit steht es in der K.-o.-Serie zwischen den Riverkings und den Islanders 1:1.
Bild: Julian Leitenstorfer

In Lindau unterliegen die Riverkings mit 4:1. Viele Strafzeiten sorgen für eine zerfahrene Partie. In der Play-off-Serie steht es damit 1:1.

Es wird auf jeden Fall ein drittes Heimspiel für die Landsberger Riverkings geben. Gestern Abend konnte Lindau durch einen 4:1-Sieg in der Play-off-Serie zum 1:1 ausgleichen – da eine Mannschaft vier Siege benötigt, um ins Halbfinale einzuziehen, läuft die Serie mindestens bis zum Freitag, 9. März – und diese Partie findet wieder in Landsberg statt.

Die nächsten Hiobsbotschaften für Landsberg

Schon vor Spielbeginn gab es eine weitere Hiobsbotschaft für die Riverkings: Auch Stefan Kerber und Tobias Turner mussten absagen. Damit standen Trainer Randy Neal gerade mal acht Stürmer – inklusive der Jugendspieler Jannik Reuß und Florian Reicheneder – und sieben Verteidiger zur Verfügung. Im Tor stand erneut Franziska Albl, die im ersten Play-off-Spiel zu Hause einen hervorragenden Einstand bei den Riverkings feierte, und auch diesmal „super gehalten hat“, so HCL-Vorsitzender Markus Haschka, aber die Niederlage nicht verhindern konnte. Nach dem Spiel gab es die nächste schlechte Nachricht, denn Dennis Neal musste nach einem Check gegen den Kopf ins Krankenhaus gebracht werden.

Jannik Reuß trifft für die Riverkings

Doch was war das denn für ein Startdrittel? Schon nach gut einer Minute hatten die Riverkings doppelte Überzahl – kassierten dann aber auch Strafen. Insgesamt acht Mal musste ein Landsberger auf die Sünderbank, sieben Mal traf es einen Lindauer, sodass ein „normales“ Spiel praktisch nicht zustande kam. Zuerst nutzten die Riverkings eine Überzahl und Jannik Reuß feierte seinen ersten Treffer für die erste Mannschaft (8.). Aber auch Lindaus Powerplay funktionierte: In der 16. Minute fiel der Ausgleich.

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Die Strafen allerdings waren nicht immer nachzuvollziehen, denn das Spiel war angesichts der Brisanz umkämpft, aber keineswegs unfair. „Natürlich ging es hoch her“, sagt Markus Haschka, aber das sei schließlich bereits am Freitag der Fall gewesen.

Lob für die Mannschaft vom Vorsitzenden

Der Schiedsrichter blieb seiner „Linie“ treu: Auch im zweiten Abschnitt herrschte auf der Strafbank viel Betrieb. Erst in der 32. Minute – beide Teams hatten gerade nur vier Feldspieler auf dem Eis – schlug es erneut ein: Lindau erhöhte auf 2:1. Die nächste Überzahl für Landsberg hatte böse Folgen, denn Lindau verwandelte in Unterzahl zum 3:1. Kurz vor Schluss ein weiterer Nackenschlag, denn Andreas Schmelcher kassierte 2 plus 10 – angesichts der dünnen Spielerdecke eine enorme Schwächung der Riverkings. Und die setzte sich im letzten Drittel fort, denn da kassierte Jan Jarabek 2 plus zehn. In der 48. fiel mit dem 4:1 dann die Entscheidung.

Die Enttäuschung hielt sich bei Markus Haschka dennoch in Grenzen: „Die Jungs – und unser Mädel – haben super gekämpft. Vor allem, da wir ja praktisch mit dem letzten Aufgebot angetreten sind. Jetzt geht es am Freitag zu Hause eben wieder von vorne los.“

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