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Landsberg

15.09.2019

Landsberg wird zur gigantischen Kunstbühne

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7 Bilder
19. Landsberger Kunstnacht: Impressionen aus der Alten Bergstraße.
Bild: Julian Leitenstorfer

Plus Ein lauer Abend, Live-Acts in den Straßen und Kunst aller Art: Die Lange Kunstnacht 2019 in Landsberg war wieder einmal ein Erlebnis. Ein Streifzug.

Rund 70 Geschäfte, Behörden, Einrichtungen, Werkstätten, die für einen Abend ihre Räume für Kunst aller Art öffnen, dazu Live Acts auf Straßen und Plätzen der Stadt – die 19. Lange Kunstnacht machte Landsberg erneut zur großen Bühne. Manch einer hatte es da vermutlich gar nicht so leicht, sich in dem Dschungel an Angeboten das Richtige herauszupicken. Zumindest liefen einem immer wieder Leute über den Weg, die das große Kunstnacht-Faltblatt wie eine Fahne vor sich hertrugen, das aufgelistete Programm studierten und dabei vor schwierige Entscheidungen gestellt wurden.

Links oder rechts, rauf oder runter? Es war egal, Kunst war in jeder Richtung zu finden. Als guter Platz für die Übersicht bewährte sich der Hauptplatz. Um ihn herum, mitten auf ihm konnten bei angenehmen Temperaturen und klarem Himmel, an dem sich später ein hell leuchtender Vollmond zeigte, Theater und Tanz genossen, mächtige Kunstwerke bestaunt und Künstlern bei der Arbeit zugesehen werden.

Den Anfang machten, sie feuerten quasi den Startschuss zur Kunstnacht 2019 ab, die „Randerscheinungen“. Das Projekt spielte zwei witzig-grelle, den Schauspielern einiges abverlangende Szenen aus dem aktuellen Stück, das am Sonntag, 22. September, im Stadttheater uraufgeführt wird. Auch erste Stelzer waren bereits unterwegs, grüßten aus luftiger Höhe. Ein wenig später wurde vor dem Reisebüro Vivell eine große Wand aufgestellt. Hier ließ der Landsberger Graffitikünstler Michael Ehelechner im Lauf des Abends ein großes Graffito entstehen. Drinnen im Reisebüro drängten sich die Besucher vor etwas kleineren Graffiti des Sprayers.

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73 Bilder
Die Landsberger Kunstnacht in Bildern
Bild: Julian Leitenstorfert


Lebhaftes Interesse weckte auch das große, dem Brüsseler Atomium nachempfundene Werk. „Bunte Welt“ hat es Schöpfer Oskar Imhof genannt. Weitere Skulpturen des Künstlers waren ein von innen leuchtender „Stammbaum“ in der Fußgängerzone sowie zwei Arbeiten im Innenhof des Historischen Rathauses. Letzteres war an dem Abend zu einem Kunsttempel vom Gewölbekeller bis hinauf zum Festsaal mutiert. Es gab Führungen, Musik, Ausstellungen. In der Rathausgalerie beispielsweise zeigte die Fotografin Saskia Pavek das Ergebnis ihrer neuesten Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe. Zu sehen waren berührende Bilder von Menschen mit Tieren. Festgehalten sind sie auch im Fotokalender 2020 der Lebenshilfe, der während der Kunstnacht erstmals zur Verfügung stand.

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