Newsticker
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat Impfung mit AstraZeneca erhalten
  1. Startseite
  2. Lokales (Landsberg)
  3. Lebensmittelspenden: Eine Geste der Menschlichkeit

Lebensmittelspenden: Eine Geste der Menschlichkeit

Kommentar Von Frauke Vangierdegom
27.01.2021

Plus Auch oder gerade in Corona-Zeiten gibt es Menschen, die auf günstige Lebensmittel angewiesen sind. Die finden sie oft bei der Tafel - aber wenn dieses Angebot fehlt, ist es ein Problem.

Wir leben in einer Zeit des Überflusses – auch in Corona-Zeiten. Niemand von uns muss, seien wir doch ehrlich, auf wirklich Wichtiges verzichten. Die Supermarkt-Regale sind nach wie vor gut gefüllt und nicht selten stehen wir reizüberflutet vor der großen Auswahl an Diesem und Jenem.

Doch da gibt es auch die andere Seite: Menschen, die es sich nicht leisten können, jeden Tag frische Lebensmittel einzukaufen, um sich gesund zu ernähren. Die dürften aufgrund der Pandemie-Folgen mit Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit sogar mehr geworden sein, auch in unserem wohlhabenden Landkreis. Für genau diese Menschen gibt es seit Jahren die Tafel – eine Einrichtung, in der sich Bedürftige Lebensmittel abholen können.

Wenn die Tafeln in Landsberg und Dießen zu haben, gibt es ein Problem

Doch was, wenn die Tafeln coronabedingt geschlossen bleiben, so wie in Dießen? Dann müssen Lebensmittel wieder weggeworfen werden und die betroffenen Menschen bleiben hungriger als sonst.

Wie gut, dass es Geschäftsleute gibt, die das so nicht akzeptieren wollen. Geschäftsleute wie Gaby Höpfel-Schlüter in Riederau oder die Familie Loh in Dießen. Sie stellen Waren, die normalerweise an die Tafel in Dießen geliefert werden, kurzerhand vor die Ladentüre, damit sich die bedienen können, die auf Spenden angewiesen sind. Danke für diese Idee!

Lesen Sie dazu auch: Die Dießener Tafel hat zu - Einzelhändler helfen trotzdem

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren