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Lechbrücke: Eine sichere Verbindung

Lechbrücke

Eine sichere Verbindung

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    Eine sichere Verbindung
    Eine sichere Verbindung Foto: Genau an der richtigen Stelle, nämlich vom Mutterturm zum Inselbad, sehen die Befürworter den geplanten Lechsteg. Foto: Thorsten Jordan

    Landsberg Um noch einmal die Notwendigkeit und auch die Wichtigkeit eines neuen Lechstegs vom Mutterturm hinüber zum Inselbad zu unterstreichen, treten die Befürworter im Stadtrat vor dem Bürgerentscheid am Sonntag, 11. Dezember, noch einmal mit ihren Argumenten an die Öffentlichkeit. Die Koalition aus Landsberger Mitte, ÖDP, den Grünen, der SPD und der CSU fühlt sich zum einen durch eine „überzeugende Mehrheit“ im Stadtrat (bei zwei Gegenstimmen) getragen, zum anderen aber durch frühere Planungen bestätigt, aber auch beauftragt, eine Idee umzusetzen, die immer wieder eine Brücke an dieser Stelle in der Stadtplanung vorsah.

    „Das war schon unter UBV-Bürgermeister Franz Xaver Rößle so“, sagt Axel Flörke (Landsberger Mitte) und erinnert an damalige Visionen, den Westen fußläufig mit der Innenstadt zu verbinden. Ein sichtbares Zeichen dafür sei zum Beispiel der Kreisverkehr am Schlüsselanger, der genau mit diesem Anspruch einer späteren fußläufigen Verbindung über einen Fußgänger- und Radfahrsteg in die Innenstadt erstellt worden sei. Die Brücke im Norden beim Sozialzentrum werde dagegen nicht angenommen. Axel Flörke: „Trotz der Sanierung der darauf zuführenden Treppe können alte Menschen oder Mütter mit Kinderwagen die Steigung nur schwer überwinden.“ Der neue Steg sei dagegen genau am richtigen Platz.

    Auf die breite Zustimmungsbasis verweist auch Dr. Andreas Hartmann, Fraktionssprecher der Grünen. Dass es in der Vergangenheit zu Missverständnissen und Verunsicherungen in der Bevölkerung gekommen sei, lag jedoch an Fehlern, die die Stadträte allesamt einräumen. Dr. Hartmann: „Es wurde nur von der Brücke gesprochen, ohne am Anfang auch gleich die Anbindung an das Wegenetz klar zu definieren.“ Jetzt dagegen werde klar, dass der bislang stiefmütterlich behandelte Bereich Mutterturm und Herkomerpark dadurch mehr an die Innenstadt angebunden und damit aufgewertet werde. Vor allem aber sehen die Grünen den Sicherheitsaspekt. Mit dem Steg werde eine wichtige, sichere Rad-Fußwegeverbindung geschaffen – die durch die Karolinenbrücke nicht mehr gegeben sei, befindet ÖDP-Stadtrat Wolfgang Buttner. „Heute ist die Brücke viel gefährlicher als zu meiner Jugendzeit“, sagt der „Viel-Radfahrer“.

    Vor allem im Winter weichen seinen Beobachtungen nach Radler grundsätzlich auf den Gehsteig aus, wo dann wiederum Fußgänger gefährdet würden. In Landsberg habe in der Vergangenheit das Auto die Stadtplanung bestimmt, Radfahrer und Fußgänger dagegen stiefmütterlich behandelt. Wolfgang Buttner: „Wenn jetzt alle die Energiewende wollen, muss gleichzeitig auch die Verkehrswende kommen.“ Helmut Weber (CSU) erinnert an den Umbau des Peter-Dörfler-Wegs: „Was war damals für ein Geschrei, heute ist dort eine der belebtesten Bereiche der Innenstadt.“

    Teil einer langfristigen, innerstädtischen Wegeplanung

    Auch dieser Weg müsse als Teil einer langfristigen innerstädtischen Wegeplanung zu sehen sein, ergänzt Dieter Völkel (SPD), dem die Anbindung der Weststadt Landsbergs – und zwar als sichere Verbindung für Radfahrer und Fußgänger von West nach Ost – sehr am Herzen liegt. In Landsberg müsse künftig einfach noch mehr für Radler und Fußgänger getan werden und dazu gehören auch die Schüler. Das Thema sei ihm in der Vergangenheit allerdings viel zu hoch gehängt worden: „Das kam ja fast so rüber, als wäre das unser einziger Beweggrund gewesen“ – allerdings ein wichtiger, ergänzt Gymnasiallehrer Axel Flörke: „Schüler am Hauptplatz, das geht heute nicht mehr.“ Auch ohne Weg über eine neue Brücke hätte er die Entlastung des Hauptplatzes von den Schulbussen vehement weiter verfolgt.

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