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21.11.2018

Lifeline-Prozess platzt erneut

Claus-Peter Reisch umsonst auf Malta

Und monatlich grüßt das Murmeltier... Der Landsberger Claus-Peter Reisch ist wieder einmal umsonst nach Malta geflogen. Gegen den Kapitän des zivilen Seenotrettungsschiffs „Lifeline“ sollte eigentlich wieder verhandelt werden. Allerdings platzte der Gerichtstermin erneut. Wie Reisch unserer Redaktion mitteilte, seien die für den Prozess relevanten Unterlagen aus den Niederlanden zwar am vergangenen Freitag bei den maltesischen Behörden eingetroffen. Allerdings sind die Schriftstücke auf Niederländisch und müssen erst noch übersetzt werden.

„Heute ist letztlich nicht viel passiert. Bis Mittwoch sollen die Papiere übersetzt werden. Ich fliege nach Hause und am 18. Dezember geht es hier auf Malta weiter“, teilte Reisch unserer Redaktion mit. Er muss sich in Valletta vor Gericht verantworten. Nach Ansicht der Behörden in Malta ist die Flaggenzertifizierung der Lifeline falsch. Das Schiff fährt unter niederländischer Flagge.

Anfang Oktober war Claus-Peter Reisch zum dritten Mal umsonst zu einem Gerichtstermin nach Malta geflogen, weil sich die Behörden aus den Niederlanden bis dahin nicht zu den Fragen der Anklage geäußert hatten. Nun folgte der vierte geplatzte Gerichtstermin. (wimd)

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