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Kaltenberg

21.08.2019

Löwenmarsch mit Ludwig von Bayern: Ein langer Weg für eine gute Sache

Ludwig Prinz von Bayern mit Studenten seines IT-Bildungsprojekts „Learning Lions“ in Turkana in Kenia. 
Bild: Learning Lions

Wer Ludwig Prinz von Bayern auf seiner Spendenwanderung begleitet. Am Samstag geht es von Schloss Kaltenberg aus los.

100 Kilometer in rund 24 Stunden zu Fuß unterwegs zu sein, das gilt es physisch, aber auch mental zu bewältigen. „Es braucht Training“, sagt Beatrix Prinzessin von Bayern. Von Schloss Kaltenberg aus startet ihr Sohn Ludwig am Samstag seinen Löwenmarsch, der in Hohenschwangau endet. Wie berichtet, soll die Aktion Spenden für eine ITSchule in einem Wüstengebiet in Kenia einbringen. Richtig trainieren kann Ludwig von Bayern derzeit übrigens nicht. Der 37-Jährige befindet sich in Afrika, und dort sei es zu heiß, erzählt seine Mutter, die sich in Kaltenberg um den Löwenmarsch kümmert.

„Eine Dürre kommt nach der anderen“

Das Besondere an dem Projekt „Learning Lions“: Es geht nicht nur darum, die jungen Leute dort zu lehren, wie sie beispielsweise eine Website gestalten, sondern ihnen über den Co-Working-Space im Start-up „Lions“ auch die Möglichkeiten an die Hand zu geben, als IT-Dienstleister aufzutreten und von einem Arbeitsplatz an ihrem Heimatort aus Geld zu verdienen. Beatrix Prinzessin von Bayern erzählt, dass die Leute dort früher von Viehzucht gelebt hätten, dass die Gegend jedoch von Versteppung bedroht sei. „Eine Dürre kommt nach der anderen.“ Verschärft werde die Situation durch Bevölkerungswachstum. Ziel sei es, dass Menschen vor Ort eine zukunftsfähige Arbeit bekommen.

Wer wissen will, wer mitläuft und auch für voraussichtlich wie viele Kilometer, der kann sich auf der Homepage zum Löwenmarsch informieren. Und stößt dort auf Prominente: Rosi Mittermaier und Christian Neureuther sind für eine Teilstrecke mit von der Partie. Ein Stück mitlaufen wird auch Ludwigs Vater, Luitpold Prinz von Bayern.

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Schirmherr ist Markus Söder

Und angesagt haben sich laut Beatrix von Bayern auch eine Reihe Bürgermeister aus der Gegend, angefangen von Wilhelm Lehmann aus Geltendorf bis hin zu Herbert Kirsch aus Dießen, der sogar von Kaltenberg bis Dießen mitlaufen will. Los geht es am Samstag um 14 Uhr in Kaltenberg: Schirmherr des 100-Kilometer-Marsches ist Ministerpräsident Markus Söder. Eröffnet werden wird der Löwenmarsch von Dr. Florian Hermann, dem Leiter der Staatskanzlei und Staatsminister für Bundes- und Europaangelegenheiten und Medien.

Auf der Strecke gibt es Versorgungsstationen, der erste Stopp ist in St. Ottilien, die nächste Versorgung gibt es in Utting und dann beim MTV in Dießen. Spannend wird die nächste Wegstrecke, denn die führt durch den Forst in Richtung Wessobrunn, und das bei Dunkelheit. „Die Läufer haben die GPS-Daten des Weges“, sagt Beatrix von Bayern. Auf der Homepage wird auch dazu geraten, Ersatzakkus dabeizuhaben und in Gruppen zu gehen. Und Stirnlampen seien mitzuführen.

Die Strecke sei ausgelegt, in 24 Stunden bewältigt zu werden, sagt Beatrix von Bayern im Gespräch mit unserer Zeitung. „Leute, die eingelaufen sind, schaffen es in 17 bis 18 Stunden.“

Mehr zum Löwenmarsch, lesen Sie hier: Prinz von Bayern wandert 24 Stunden für den guten Zweck

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