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Lumpiger Donnerstag: Es muss nicht so lange sein

Lumpiger Donnerstag: Es muss nicht so lange sein
Kommentar Von Gerald Modlinger
27.02.2020

Überstunden bei der Polizei, damit noch ein paar Stunden länger gefeiert werden kann? LT-Redakteur Gerald Modlinger findet das nicht angebracht.

Es passt ganz gut zusammen, dass der alle sechs Jahre stattfindende Kommunalwahlkampf in Bayern immer mit dem Fasching zusammenfällt. Beide Ereignisse haben bisweilen ein ähnliches Unterhaltungspotenzial.

Denn wenn am Ende des Lumpigen Donnerstags ein Gastronom die Frage, wie lange ein Partyzelt geöffnet haben darf, mit der Wahlentscheidung am 15. März in Verbindung bringt, kann es sich eigentlich nur um eine karnevalistische Überspitzung handeln.

Es ist legitim, dass Gastronomen ihre wirtschaftlichen Interessen artikulieren. Aber sie können nicht der alleinige Maßstab für Verwaltungsentscheidungen sein. Die Erfahrungen vieler Jahre zeigen, dass es nicht schlecht sein muss, wenn die Party nicht bis tief in die Nacht geht. Der Lumpige Donnerstag beginnt ja schon zur Mittagszeit. Da müsste es doch dann mal genug sein.

Lumpiger Donnerstag: Es muss nicht so lange sein

Und noch eine weitere Schicht bei der Polizei einzusetzen, nur damit ein paar Stunden länger getrunken werden kann? Da haben die Ordnungshüter doch wohl wichtigere Aufgaben, als darauf zu schauen, dass die Party ohne größere Personenschäden abgeht.

Hier geht es um die Frage, warum beim Fasching in Landsberg früher Schluss ist als auf den Dörfern: Warum ist in Landsberg am Lumpigen Donnerstag so früh Zapfenstreich?

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