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16.03.2008

Lutzenberger gewinnt in Utting

Utting war die einzige Gemeinde im Landkreis Landsberg, in der es gestern zu einer Stichwahl kam. Amtsinhaber Josef Klingl (CSU) unterlag seinem Herausforderer Josef Lutzenberger (GAL). Festlegen wollte sich im Vorfeld keiner, wer gewinnt. Wenn es Wahlprognosen gab, dann nur die, dass es knapp wird.

Die Uttinger zeigten jedoch mit einer Wahlbeteiligung von 79 Prozent und einem Vorsprung für Lutzenberger von zehn Prozent deutlich ihren Wählerwillen. Lutzenberger erreichte nach dem vorläufigen Wahlergebnis 55,68 Prozent der Stimmen, Klingl konnte nur 44,32 Prozent auf sich vereinigen. Angesichts dieser Zahlen spricht Lutzenberger von einem "repräsentativen Ergebnis". Er setzt darauf, dass jetzt "alle miteinander im Gemeinderat eine gute Politik machen."

Neue Landräte

Während sich die Landsberger Landratswahl mit dem deutlichen Sieg von Walter Eichner (CSU) schon vor vierzehn Tagen entschieden hatte, blieb es im Kreis Weilheim-Schongau bis gestern spannend. Dort muss nun CSU-Landrat Luitpold Braun, 57, nach zwölf Jahren den Chefsessel des Landratsamtes räumen. Sein Nachfolger wird der bisherige Bürgermeister von Schongau, Friedrich Zeller (SPD). Der 41-jährige Zeller holte in der Stichwahl 53,7 Prozent der Stimmen, Braun kam mur auf 46,3 Prozent. Im ersten Wahlgang am 2. März hatte der Amtsinhaber Luitpold Braun noch mit Abstand die meisten Stimmen auf sich vereinen können, er hatte die absolute Mehrheit aber knapp verfehlt.

Stichwahlen um das Amt des Landrats gab es gestern auch im Nachbarlandkreis Starnberg: Dort setzte sich der bisherige Bürgermeister der Gemeinde Andechs, Karl Roth (CSU), mit 58 Prozent der Stimmen relativ deutlich gegen den SPD-Bewerber Tim Weidner durch. "Kommentar und Ammersee S. 37

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