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Kommentar

23.11.2017

MVV-Anschluss: Da ist auch der Staat gefordert

LT-Redakteur Gerald Modlinger.
Bild: Thorsten Jordan (Archiv)

Das Warten auf den MVV-Anschluss des Landkreises Landsberg gleicht der Unendlichen Geschichte. LT-Redakteur Gerald Modlinger erklärt, warum es nicht so einfach ist.

Im Westen nichts Neues: So lässt sich der aktuelle Sachstandsbericht des Landratsamts in Sachen MVV-Erweiterung nach einem Klassiker der Weltliteratur zusammenfassen. Das Vorhaben tritt weiter auf der Stelle. Auf günstigere Fahrpreise und eine Fahrkarte für alle Verkehrsmittel im Großraum München müssen die Bürger des Landkreises weiterhin für unbestimmte Zeit warten.

Der Landkreis schreckt vor weiteren Kosten von jährlich mehreren Millionen Euro zurück. Andererseits ist nicht zu erwarten, dass der Freistaat diese Kosten übernimmt und das MVV-Privileg auf ein paar Landkreise im äußeren Ballungsraum München ausdehnt. Denn auch woanders könnte der Ruf nach mehr Geld vom Freistaat laut werden. Genau das wäre aber erforderlich, um den öffentlichen Personennahverkehr besser aufs Gleis zu bringen und den Herausforderungen der Mobilität zu begegnen – sowohl im Ballungsraum wie auch in den abgelegeneren Gebieten.

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