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23.11.2019

Mehr Defizit bei der Jugendhilfe

Peter Rasch und Landrat Thomas Eichinger im Jugendamt.

Kosten wegen Sozialarbeitern an Schulen

Der Jugendhilfeausschuss hat sich in der jüngsten Sitzung mit dem Teilhaushalt des Amts für Jugend und Familie beschäftigt. Er schließt im Ansatz mit einem Minus von fast 14,6 Millionen Euro ab, 2019 lag der Ansatz für das Defizit bei 12,2 Millionen Euro und in den nächsten Jahren wird eine Steigerung bis auf 15 Millionen Euro erwartet.

„Wir hoffen, dass es sich in den Folgejahren verringern wird“, sagt Peter Rasch. Insgesamt reduzieren sich im Entwurf die Ausgaben um rund eine Million auf 18 Millionen Euro, das Defizit steigt auf 14,5 Millionen Euro.

Als großer Posten fallen Ausgaben für Unbegleitete minderjährige Asylsuchende (Uma) weg, doch diese Ausgaben waren über den Beitrag des Bezirks gedeckt, das heißt hohe Ausgaben, aber auch Einnahmen. „Wir haben jetzt 45 Uma und in der Spitzenzeit 132“, erläuterte Peter Rasch dem LT. Neue Kosten entstehen beispielsweise bei der Jugendsozialarbeit an Schulen (JaS). „In diesem Bereich kommen zusätzlich etwa sieben Vollzeitstellen hinzu.“

Der Jugendhilfeausschuss beschäftigte sich auch mit den Sätzen für Pflegeeltern. Sie bekommen vom Landkreis mehr Geld. Ab 2020 sind es für Kinder bis zum vollendeten sechsten Lebensjahr 885 (zuvor 825) Euro pro Monat, vom siebten bis vollendetem zwölften Lebensjahr 985 (925) Euro und ab dem 13. Lebensjahr 1115 (1055) Euro. Für die Bereitschaftspflege werden 93 Euro pro Tag bei einer Unterbringung bis zu zehn Tagen festgesetzt und 61 Euro vom elften bis zum 60. Tag. (smi)

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