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Versammlung

15.06.2018

Mehr Kunden, mehr Gold

Vorstand und Aufsichtsrat der VR-Bank Landsberg-Ammersee (von links) Franz-Georg Schluifelder, Martin Egger, Dr. med. Andreas Wagner, Engelbert Lichtenstern, Stefan Jörg, Anton Siefer jun., Johann Forster, Martina Grunow, Josef Spicker.
Bild: Herold

Die VR-Bank Landsberg-Ammersee ist mit dem Geschäftsjahr zufrieden.

Für die VR-Bank Landsberg-Ammersee war 2017 zum siebten Mal in Folge ein erfolgreiches Jahr. Das sagte Vorstandsvorsitzender Stefan Jörg bei der Vertreterversammlung im Festsaal des Historischen Rathauses in Landsberg. Gleichwohl stehe das Bankhaus weiterhin massiv unter dem Eindruck der nach wie vor stärker werdenden Regulatorik sowie der noch immer anhaltenden Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank.

„Auch 2017 konnten wir ein organisches Wachstum verzeichnen. Allerdings ein Wachstum, das ausschließlich aus dem Kundengeschäft stammt“, sagte Stefan Jörg. Dass die VR-Bank den „richtigen Kurs“ eingeschlagen habe, sei dem im Jahr 2011 entschiedenen Strategiewechsel zu verdanken. „Der brachte uns näher an die Kunden.“

Und dass sich dieser Weg als erfolgreich erwiesen habe, das würden die Zahlen belegen. So sei die Zahl der Kunden von 11445 auf aktuell mehr als 17200 gewachsen – eine Steigerung von mehr als 50 Prozent. „Während sich andere Banken – auch in der Region – aus den Flächen zurückgezogen haben, sehen wir es als unsere Aufgabe, auch in Zukunft in der Fläche und vor Ort präsent zu bleiben“, so Stefan Jörg. Als Beweis dafür nannte er die Eröffnung der 20. Geschäftsstelle in Pflugdorf-Stadl im Juli.

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Angesichts der Krisenfestigkeit von Gold konnte Stefan Jörg mit einer neuen, wertbeständigen Geldanlage im „VR-Goldzentrum“, aufwarten: „Für unsere Kunden haben wir ein rund 600 Jahre altes mittelalterliches Gewölbe im Keller unserer VR-Bank zur echten Event-Location für den Goldeinkauf umgestaltet“, sagte er. „Egal ob es sich um Goldbarren oder -münzen handelt: Lehnen Sie sich im weichen Ledersessel zurück und genießen Sie den Anblick des Goldes in historischer Umgebung.“ Für die Sicherheit des edlen Metalls gebe es dort auch ein Kundenschließfach.

Zum Schluss seiner Rede ging der Vorstandsvorsitzende auf einen Test das Magazins Focus Money ein, das im vergangenen Januar alle sieben Banken in der Stadt Landsberg unter die Lupe genommen habe. Das Ergebnis: „In beiden Kategorien, das heißt, im Bereich Privatkunden- wie auch der Geschäftskundenberatung, wurde die VR-Bank Landsberg-Ammersee als ‚Beste Bank’ in Landsberg ausgezeichnet.“

Über den Jahresabschluss 2017 sowie die Gewinn- und Verlustrechnung (siehe Infokasten) informierte Vorstandsmitglied Martin Egger die Vertreterversammlung. Sein Fazit: „Die Zahlungsbereitschaft unserer Bank war während des ganzen Jahres jederzeit gewährleistet. Auch die vorgeschriebene Liquiditätskennzahl haben wir stets eingehalten.“ Auch in Zukunft könne und werde die VR-Bank alle vertretbaren Kreditwünsche ihrer Mitglieder und Kunden voll erfüllen. „Wir haben ausreichende Mittel für neue Kreditausreichungen zur Verfügung.“

Mit Blick auf die geschaffene Möglichkeit, die Maximalgrenze von fünf auf acht Geschäftsanteile pro Mitglied zu erhöhen, empfahl Martin Egger den Vertretern, ihre Mitgliedsanteile aufzustocken. „Damit nutzen Sie auch eine im aktuellen Kapitalmarktumfeld attraktive Dividende für die neu gezeichneten Geschäftsanteile.“

Bevor die Versammlung dem Bericht über die gesetzlich vorgeschriebene Prüfung durch den Genossenschaftsverband Bayern zustimmte und danach den Jahresabschluss 2017 mit der Verwendung des Jahresüberschusses genehmigte, hatte Johann Forster den Bericht des Aufsichtsrats vorgestellt und die Entlastung des Vorstands sowie die vorgeschlagene Gewinnverwendung empfohlen. Namens der Stadt Landsberg bedankte sich davor Bürgermeister Axel Flörke für das gesellschaftliche und soziale Engagement der VR-Bank Landsberg-Ammersee. „Die VR-Bank ist weit mehr als ein Kreditinstitut – speziell im kulturellen Bereich.“

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