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Finning

20.11.2018

Mehr Platz für die Experten auf dem Bereich der Medizintechnik

Spatenstich bei em-tec in Finning (von links): Geschäftsführer Markus Traxler, Architekt Andreas Paluch, BlueCap-Vorstand Dr. Hannspeter Schubert und Finnings Bürgermeister Siegfried Weißenbach.
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Spatenstich bei em-tec in Finning (von links): Geschäftsführer Markus Traxler, Architekt Andreas Paluch, BlueCap-Vorstand Dr. Hannspeter Schubert und Finnings Bürgermeister Siegfried Weißenbach.
Bild: Dieter Schöndorfer

Die Firma em-tec investiert in ihren Firmenstandort in Finning. Mehrere Millionen Euro fließen in ein neues Gebäude. Dort wird im Bereich medizinischer Geräte geforscht.

„Die Firma em-tec ist ein Glücksfall für die Gemeinde.“ Finnings Bürgermeister Siegfried Weißenbach war am Montag nicht nur zufrieden, weil er selbst im medizin-technischen Bereich arbeitet. Ihn freut vor allem, dass das zur Münchner BlueCap Gruppe gehörende Unternehmen mit dem Sieben-Millionen-Invest in den Neubau einer Hauptverwaltung in Finning auch gleichzeitig ein Signal für die Zukunft setzte.

Dr. Hannspeter Schubert, Vorstand der Blue Cap AG München, war eigens ins Gewerbegebiet „Am Graben“ gekommen, um mit em-tec-Geschäftsführer Markus Traxler, Siegfried Weißenbach und Architekt Andreas Paluch den symbolischen Spatenstich feierlich zu begehen. Mehr war nämlich aufgrund der Witterung nicht drin, wenngleich Hannspeter Schubert hoffte, dass gerade die Anfangsgewerke vielleicht in diesem Jahr noch mit Aushub und vorbereitenden Arbeiten beginnen könnten. Schließlich sei schon die Planungs- und Genehmigungsphase in den vergangenen Monaten beinahe ebenso bewegt gewesen wie die Firmenvergangenheit.

Momentan arbeiten die Mitarbeiter in Containern

„Die letzten Monate aber hat em-tec einen enormen Aufschwung erfahren“, freut sich der Investor und bekräftigt gleichzeitig, dass die inzwischen aufgrund des Mitarbeiterzuwachses aufgestellten Container keine Perspektive für die Mitarbeiter darstellten. Deshalb also der Neubau, der geplant ab Sommer 2020 nicht nur die Hauptverwaltung, sondern auch Produktions- und Entwicklungsflächen beinhalten werde. „Damit schaffen wir eine Perspektive zunächst für die nächsten fünf Jahre.“

Für Markus Traxler war dieser Spatenstich viel mehr als nur ein symbolischer Akt. Durch die Erweiterung, mit der em-tec künftig über 5000 Quadratmeter Nutzfläche verfügen wird, werde die Firma für Möglichkeiten vorbereitet, die sich in der Zukunft auftun. Aus dem einstmals kleinen Ingenieurbüro, das von Eresing nach Finning gezogen war, sei ein Weltmarktführer im Bereich medizinischer Flussmessung geworden. Derzeit forschen und fertigen 70 Mitarbeiter in Finning für Kunden aus der Medizin- und Bioprozesstechnik. Aber auch nicht medizinische Anwendungen werden angeboten. Der Schwerpunkt von em-tec liegt allerdings bei lebenserhaltenden Geräten auf dem Gebiet der Herzchirurgie und von Herz-Unterstützungssystemen.

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