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Neugründung

23.04.2015

Mehr als nur ein Tor

Um das gesamte Ensemble des Bayertors möchte sich der neugegründete Förderverein auch nach der Sanierung des Landsberger Wahrzeichens kümmern.
Bild: jor

Förderverein will sich um das Wahrzeichen auch nach dessen Sanierung kümmern

Der erst kürzlich gegründete und mittlerweile auch im Vereinsregister eingetragene „Förderverein Landsberger Bayertor“ will nicht nur dazu beitragen, die dringende Instandsetzung des 590 Jahre alten Wahrzeichens der Stadt mit Fördermitteln abzudecken, sondern auch darüber hinaus den Erhalt dieses stilvollen Bauwerkes finanziell und ideell zu fördern.

„Der Förderverein ist also langfristig angelegt“, versicherte Sigrid Knollmüller, die gewählte Vorsitzende, beim Vortragsabend zu diesem Thema im Festsaal des Historischen Rathauses. „Sie werden vielleicht fragen“, so Knollmüller weiter, „warum der Förderverein erst jetzt gegründet wurde, zumal das Thema immer wieder an den Historischen Verein, dessen Vorsitzende ich ebenfalls bin, herangetragen wurde.“

Der Grund sei eigentlich ein ganz einfacher: es musste erst eine entsprechend ausreichende Anzahl an Mitstreitern für eine Vereinsgründung gefunden werden. Das waren zum einen natürlich der Historische Verein, der Freundeskreis der städtischen Museen und der Verschönerungsverein Landsberg. Nach der vollzogenen Vereinsgründung habe inzwischen auch das zuständige Finanzamt Kaufbeuren die Satzung genehmigt, wodurch die künftigen Spenden steuerlich geltend gemacht werden könnten. Denn nach der Satzung sei der Vereinszweck „der Erhalt und die Sanierung des Baudenkmals Bayertor“ – auch über die Zeit der jetzt in Angriff genommenen Instandsetzungsmaßnahmen 2015/2016 hinaus.

Denn das sei wichtig und notwendig, um die erforderlichen Spenden auch akquirieren zu können. „Aber auch, dies zu dokumentieren und die Publikation der Sanierung zu unterstützen sowie verschiedene Veranstaltungen durchzuführen“, betonte die ehemalige Landsberger Kulturbürgermeisterin. Für den Förderverein somit eine Maßnahme, die weit über das Jahr der Sanierung, also 2016 hinausgehe. „Genau das wollen wir fördern.“

Auch ihr Stellvertreter, der Dritte Bürgermeister der Stadt, Axel Flörke, ergänzte: „Das Bayertor ist ja mehr als ein Tor an sich, sondern das gesamte historische Gebäude-Ensemble drumherum.“ Mit Blick auf die Zukunft führte er aus: „Unser Bayertor soll saniert, aber gleichzeitig einem Nutzen zugeführt werden.“ Dabei gewährt er einen Blick in die Zukunft: Eine Ausstellung könne zum Beispiel den Besuchern eine Vorstellung davon geben, wie das Bayertor im jetzigen Zustand und nach der geplanten Sanierung aussieht.

Daher lag den beiden am Ende des Vortragsabends ein gemeinsamer Wunsch ganz besonders am Herzen: „Wir würden uns freuen, wenn Sie Mitglieder werden würden.“ Der Jahresbeitrag, so Knollmüller, betrage 25 Euro.

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