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Erinnerung

31.01.2019

Militärs gedenken

Gedenken in der Welfenkaserne (von links): Hauptmann Gerhard Bechtold, Oberstabsfeldwebel Michael Siebert und Oberstleutnant Thomas Sandlein.
Bild: BW

Appell in der Welfenkaserne

Auch die Bundeswehr hält das Gedenken aufrecht: Das Instandsetzungszentrum 13 führte am Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus in der Welfenkaserne einen Gedenkappell durch.

Der Standortälteste – gleichzeitig Leiter der Dienststelle – Oberstleutnant Thomas Sandlein ging in seiner Ansprache auf die Geschichte des Bunkerbaus Weingut II und der damit einhergehenden menschenunwürdigen Bedingungen der überwiegend ungarischen, jüdischen Häftlinge ein, die den Bunker während des Zweiten Weltkriegs bauten. Auch sei Antisemitismus heutzutage wieder in der Gesellschaft salonfähig geworden, heißt es in einer Pressemitteilung der Bundeswehr. Es sei wichtig und unsere Aufgabe, nicht zu vergessen, was sich während der NS-Zeit in der deutschen Geschichte ereignete. Demokratie sei nicht selbstverständlich, und gerade deshalb sei es wichtig, mit offenen Augen seine Umgebung wahrzunehmen und sich immer wieder für die Werte der Gesellschaft einzusetzen.

Die Soldaten gedachten während einer Schweigeminute des kürzlich verstorbenen Holocaust-Überlebenden Bernard Marks. (lt)

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