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Verband

22.11.2018

Mit neuer Pädagogin ins neue Jahr

Was der Kreisjugendring 2019 so alles vorhat

Sehr gut besucht war die Herbstvollversammlung des Kreisjugendrings (KJR) Landsberg im Malteser-Haus in Kaufering. 43 von 52 Delegierten der Gruppen und Jugendverbände waren anwesend. Sie entschieden unter Leitung der im April neu gewählten Vorsitzenden Birgit Geier über den Haushalt und das Programm für 2019. Wichtigen Anteil daran haben wird Nadine Maischberger, die zum 1. Oktober die Vertretung von Kimberley Dobmeier als pädagogische Mitarbeiterin übernommen hat.

Sie habe sich von ihrer Tätigkeit bei der Betreuung von Menschen mit seelischer Erkrankung in der Herzogsägmühle eine Auszeit genommen, berichtete Maischberger. 2007 war sie als Praktikantin im Kreisjugendring für die Organisation der Sozialaktion „Drei Tage Zeit für Helden“ zuständig. Sie plant für 2019 neun Fortbildungen für Jugendleiter. Werbung betrieb die neue Mitarbeiterin für die Sozialaktion des „Bundes der katholischen Jugend“ (BDKJ) im Mai 2019 unter dem Motto „Die Welt ein Stück besser machen“. Dabei könnten sich auch andere Gruppen einbringen, so Maischberger.

Eine besondere Fortbildung plant auch Jugendringbeisitzer Manfred Straßer. Er will in einem Kurs zeigen, wie und was man auf Freizeiten kochen kann. Dies soll aber nicht in der Theorie, sondern unmittelbar bei einer Wochenendveranstaltung mit 30 bis 40 Teilnehmern passieren. Wie schon bei den Landtagswahlen will der Kreisjugendring auch anlässlich der Europawahlen die politische Bildung vorantreiben. Renner im Programm sind die Kinder- und Jugendfreizeiten sowie der „Poetry Slam“ im Stadttheater.

Abgelehnt wurde von der Vollversammlung der Antrag aus Kreisen der Pfadfinderschaft, dass künftig die Abnützung des Materials – wie etwa der Zelte – als Ausgabe bei den Zuschussanträgen angesetzt werden könne. Daraus entwickelte sich in der Vollversammlung eine Diskussion um die Frage, künftig wieder die Anschaffung von Ausrüstungsgegenständen durch den Jugendring zu bezuschussen. Dies hatte man im Jahr 2004 auf Wunsch des Landkreises aus den Richtlinien gestrichen und zur Aufgabe der jeweiligen Gemeinden erklärt. Eine Neuordnung könne man nur bei einem starken Rückhalt der Verbände durchsetzen, meinte KJR-Geschäftsführer Roland Funk. Dem Vorschlag von Moritz Hartmann, der nach 18 Jahren Vorstandstätigkeit erstmals in den Zuschauerreihen Platz genommen hatte, hierzu einen Arbeitskreis einzurichten, wurde entsprochen.

Vorgestellt wurde von Birgit Geier der neue Kooperationsvertrag mit dem Landkreis, der den 16 Jahre alten Grundlagenvertrag ablöst und die Aufgaben und Pflichten sowie das jährliche Budget regelt. Sie sei damit zufrieden. Auf positives Interesse stieß Klaus Kolb, der seine Initiative „Bürger vermögen viel“ erläuterte. Auch die im Kreisjugendring organisierten Gruppen könnten sich als Empfänger der Förderbeträge registrieren lassen. Beim Einkauf bei angeschlossenen Einzelhändlern in der Region bestimme der Kunde, welches Projekt er fördert. (hoe)

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