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Umweltschutz

16.07.2012

Müll und Dreck am Badeplatz

Müll aus dem Zeitraum April bis Mitte Juni 2011.
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Müll aus dem Zeitraum April bis Mitte Juni 2011.
Foto: Johan Brodschelm

Wasserwacht klagt über zunehmende Verschmutzung auf Gelände an der Staustufe 15

Der Badeplatz oberhalb der Staustufe 15 südlich von Landsberg ist längst kein Geheimtipp mehr. Im Sommer suchen dort viele Landsberger Ruhe und Erholung. Bislang hat die Wasserwacht dafür gesorgt, dass die Liegewiese und der Zugang zum Fluss sauber sind. Doch Müll und Dreck nehmen zu. Im vergangenen Jahr waren die ehrenamtlichen Helfer allein 80 Stunden damit beschäftigt, die Fläche sauber zu halten. Meist bleiben leere Flaschen, Kronkorken, Scherben und Asche liegen. Die Reste von Partys, die am Abend zuvor gefeiert wurden. „Diese Situation kann so von uns nicht weiter hingenommen werden“, sagt Johann Brodschelm, der Vorsitzende der Wasserwacht.

Brodschelm hat sich in einem Schreiben an Oberbürgermeister Mathias Neuner und Eon Wasserkraft gewandt. Es müsse eine Lösung gefunden werden, wie der Platz kontrolliert werden kann und weniger Müll anfällt. Der Ortsverband werde sich nur noch in einer Übergangszeit bis zum Herbst dieses Jahres darum kümmern, dass das Gelände rund um die Hütte der Wasserwacht sauber ist. Seit gut 25 Jahren unterhält die Ortsgruppe die Hütte. Das gesamte Areal gehört der Eon Wasserkraft. Von dem Energieunternehmen hat die Wasserwacht einen schmalen Streifen südlich und nördlich der Hütte gepachtet. Liegewiese und Einstiegsstelle gehören jedoch nicht dazu.

Dennoch hat sich die Wasserwacht in all den Jahren um die Sauberkeit der Flächen gekümmert. Mehr dazu lesen Sie in der Prinzausgabe des LT.

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