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München
23.07.2016

Eingesperrt im Oberpollinger: Landsberger erlebten Chaos mit

Eine Gruppe Polizisten am Stachus in München (Bayern) nach einer Schießerei mit Toten und Verletzen am Vortag. 
2 Bilder
Eine Gruppe Polizisten am Stachus in München (Bayern) nach einer Schießerei mit Toten und Verletzen am Vortag. 
Foto: Daniel Karmann, dpa

Schießerei in München: Wie es ist, wenn man ein Kaufhaus aus Sicherheitsgründen nicht mehr verlassen darf, berichten Dagmar und Raimund Vauth. Sie waren am Freitagabend in der Stadt.

Einige Landsberger erlebten den schrecklichen Vorfall in München live mit. Sie waren nicht in unmittelbarer Gefahr, durften aber die Gebäude in denen sie sich befanden, nicht verlassen. So harrten Dagmar und Raimund Vauth aus Pitzling einige Stunden im Oberpollinger aus. „Wir hatten keine Information. Ich wollte gerade um 19.30 Uhr zahlen, das sagte man mir an der Kasse, dass wir das Gebäude nicht mehr verlassen dürfen“, erzählt Dagmar Vauth, die mit ihrem Mann Raimund in München einkaufen wollte.

„Zuerst warteten wir an der Rolltreppe, dann im ersten Stock, schließlich auf der Terrasse, wo wir uns hinsetzen konnten.“ Die Leute seien nicht in Panik geraten, aber alle telefonierten hektisch mit dem Handy. „Viele hatten Verwandte oder ihre Kinder in der Stadt und machten sich Sorgen. Wir wussten ja nicht wirklich, was passiert war.“

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