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Benefiz

09.12.2019

Musik, die Herz und Seele berührt

Die Teilnehmer der Bläserakademie „advanced“ gestalteten das adventliche Benefizkonzert in der Landsberger Katharinenkirche.
Bild: Thorsten Jordan

Das traditionelle Konzert des Lions Clubs in der Katharinenkirche ist wieder ein adventlicher Besuchermagnet

Es ist schöne Tradition, dass die Bläserakademie „advanced“ des Musikbundes von Ober- und Niederbayern (MON) am Ende ihrer das Jahr abschließenden Arbeitsphase das Erlernte bei einem Benefizkonzert in Landsberg zugunsten von Hilfsprojekten des Lions Clubs präsentiert.

Die Verbindung schafft Lions-Mitglied und MON-Geschäftsführer Andreas Horber. Regelmäßig wird auch ein Chor zum Konzert eingeladen. Heuer waren es derer zwei: Erstmals verstärkten das Vokalensemble „DoReMi Vocalissimo“ (Leitung Silvia Elvers) und der Jugendkammerchor der Städtischen Sing- und Musikschule (Leitung Cornelia Utz) die Veranstaltung. „Mitten im vorweihnachtlichen Stress im Kopf, bei dem sich das Gefühl höchstens wie ein verhuschter Schüler aus der letzten Bank meldet, Glocken zum Läuten zu bringen, das wäre heute unser Plan“, sagte Moderatorin Ulla Müller zu Beginn des frühabendlichen Konzerts im Backsteinbau der Katharinenkirche.

Die Besucher wurden sicher nicht enttäuscht. Nach festlichem Auftakt mit einem Blechbläserquintett präsentierte ein Querflötenquartett Barockmusik von Telemann. Fünf Trompeten entführten danach mit alpenländischen Weisen in die Stille der Berge. Nachdenkliche, aber auch heitere Texte verbanden die musikalischen Darbietungen. Eine solche Geschichte war sicher die von der Weihnachtsbeleuchtung, deretwegen letztendlich die gesamte Stromversorgung zusammenbricht.

Hornensemble, Posaunen, Tuben, stets schien frohe Erwartung durch das Kirchenschiff zu wehen. Großen Eindruck hinterließ das Tubaensemble mit dem für diese Instrumente adaptierten Largo aus der Oper Xerxes von Händel. Die beiden Chöre überzeugten mit zart und klar vorgetragenen Chorsätzen.

Sehr schön war, dass sie beim letzten Lied zu einer Einheit verschmolzen. „Es werd scho glei dumpa“, über das Ulla Müller sagte, es rühre schon beim bloßen Drandenken Herz und Seele an, sangen die Mitglieder der Jugendchöre gemeinsam. (löbh)

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