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Eishockey

20.12.2016

Muss der Spielplan überarbeitet werden?

Kommt der Puck bei Schönheide wieder ins Spiel? Das muss der Verband entscheiden, nachdem der Oberligist erst Insolvenz anmeldete, dann aber bekannt gab, doch weiter spielen zu wollen.
Bild: Thorsten Jordan

Nach der Bayernliga-Vorrunde soll es zur Verzahnung mit der Oberliga kommen. Jetzt hat aber Schlusslicht Schönheide erst Insolvenz angemeldet – und will doch wieder in den Spielbetrieb einsteigen. Nun berät der Verband.

Am 12. Dezember meldete der Eishockey-Oberligist EHV Schönheide Insolvenz an, am vergangenen Wochenende traten die „Wölfe“ schon nicht mehr zu ihren Spielen an. Das ist aber nicht die einzige Schreckensmeldung aus der Eishockey-Oberliga in den vergangenen Tagen gewesen: Auch beim EV Landshut sah es nicht rosig aus, inzwischen haben aber, so ist es auf der Homepage des EV Landshut zu lesen, die Gläubiger dem von der Landshuter Eishockey Spielbetriebs GmbH (LES) vorgelegten Schuldenbereinigungsplan zugestimmt – in Landshut wird also weiter gespielt.

Diese Nachrichten wurden auch von den Bayernliga-Vereinen interessiert verfolgt, denn nach der Vorrunde kommt es in diesem Jahr erstmals zu einer Verzahnungsrunde mit vier Oberliga-Teams. Zumindest war das so geplant.

Und kann vielleicht auch so durchgeführt werden, denn auch Schönheide hat am Montagabend nach einer Sitzung bekannt gegeben, dass der Spielbetrieb nun doch fortgesetzt werden soll – das bestätigte Oliver Seeliger, Direktor Spielbetrieb und Ligenleitung Oberliga.

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Doch so einfach sei das auch wieder nicht, erklärte Seeliger, deshalb wird eine Rückkehr von Schönheide in den Spielbetrieb erst mal von den Anwälten des DEB geprüft und vom Präsidium beraten.

Egal aber, ob Schönheide nun in den Spielbetrieb zurückkehren darf oder nicht, eines, so Seeliger sei sicher: „Es werden die ersten acht Mannschaften der Oberliga ihre Meisterrunde austragen.“ Im Falle eines Rückzugs der „Wölfe“ würden dann nur mehr drei Teams für die Verzahnungsrunde mit der Bayernliga „übrig bleiben“. Damit könnten mit den ersten acht Teams der Bayernliga allerdings keine zwei Sechser-Gruppen mehr gebildet werden.

Eine Möglichkeit wäre – darüber kann Seeliger aber nur spekulieren, da diese Planung beim Landesverband liegt, dass in der Bayernliga der Neunplatzierte in die Verzahnungsrunde mit hochgezogen wird – somit wären wieder die geplanten beiden Sechser-Gruppen möglich.

Vor Saisonbeginn war die Einteilung wie folgt vorgesehen gewesen:

In der Gruppe A sind die Mannschaften auf Platz 1, 4, 5 und 8 der Bayernliga – das wären aktuell Memmingen, Dorfen, Peißenberg und Moosburg – sowie 9 und 12 der Oberliga – Sonthofen und Schönheide.

In der Gruppe B wären Miesbach (2.), Erding (3.), der HC Landsberg (6.) und Buchloe (7.) aus der Bayernliga, die dann auf Höchstadt (10.) und Waldkraiburg (11.) aus der Oberliga treffen würden. Dabei sind die Plätze acht und neun der Bayernliga aber hart umkämpft: Moosburg hat nur einen Punkt Vorsprung vor Geretsried, das wiederum nur einen Punkt von Passau trennt und wiederum einen Punkt hinter Passau liegt der EV Pegnitz.

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