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13.07.2010

Nachfrage nach Beratung ist ungebrochen

Die Betriebsberater der Handwerkskammer Hartmut Drexel (Leiter der Abteilung Betriebswirtschaftliche Förderungsmaßnahmen) und Alexandra Ledermann mit Pressereferent Jens Christoph Ulrich (von links). Foto: Sibylle Seidl-Cesare
Bild: Sibylle Seidl-Cesare

Landkreis Im Schnitt arbeiten in den über 2100 Handwerksbetrieben im Landkreis Landsberg drei Beschäftigte. Da bleibt selten Zeit für betriebswirtschaftliche Belange. Mitarbeiter, die sich ausschließlich um finanzielle oder verwaltungstechnische Dinge kümmern, gibt es in diesen Betrieben nicht.

Und so greifen viele, aber bei Weitem noch nicht alle, auf das Angebot der Handwerkskammer zurück, die auf diesem Gebiet für ihre Mitglieder eine Beratung anbietet. "Die Nachfrage bei Betrieben und Existenzgründern ist ungebrochen", sagt Alexandra Ledermann, die im Landkreis für die betriebswirtschaftliche Beratung der Kammer zuständig ist.

Das Aufgabenspektrum der Beraterin reicht von der Existenzgründung bis zur Betriebsübergabe. Will der Handwerksbetrieb zum Beispiel eine neue Halle bauen, dann tritt die Beraterin als eine Art Kreditmediatorin zwischen Bank und Handwerker auf. "Hilfe zur Selbsthilfe" laute dabei das Motto.

"Für Mitglieder ist die Beratung kostenfrei", sagt Alexandra Ledermann. Dabei erfolge die Beratung vor Ort. Es können wöchentliche Sprechstunden in den Bildungszentren der Handwerkskammern oder den Kreishandwerkerschaften besucht werden, zudem bestehe die Möglichkeit, kurzfristig Termine im Betrieb zu vereinbaren.

Nachfrage nach Beratung ist ungebrochen

Das Handwerk hat im Landkreis im vergangenen Jahr einen Zuwachs um fast drei Prozent bei der Zahl der Betriebe verzeichnet. Der Statistik der Handwerkskammer zufolge blieb auch die Beschäftigung im Vergleich zu anderen Wirtschaftsbereichen weitgehend stabil. Auf 100 im Handwerk Beschäftigte kommen im Landkreis zehn Lehrlinge - der oberbayernweite Schnitt liege bei knapp neun Prozent.

In der Krise mit einem blauen Auge davongekommen

"Das Handwerk hat die Krise erstaunlich gut überstanden. Wir sind mit einem blauen Auge davongekommen", sagt Hartmut Drexel, der Leiter der Abteilung Betriebswirtschaftliche Förderungsmaßnahmen. Derzeit spiele dem Handwerk in die Hände, dass viele Menschen in Immobilien investieren.

Kontakt Ansprechpartnerin für den Landkreis Landsberg ist Alexandra Ledermann. Beratungstermine mit ihr können unter Telefon 08191/59020 oder per E-Mail an alexandra.ledermann@hwk-muenchen.de vereinbart werden.

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