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DruckArt

28.06.2018

Neue Druckmaschine schafft Arbeitsplätze

Florian Schöck (links, Produktionsleiter) und Peter Stahl (Druckmeister) überprüfen die Ergebnisse der neuen Offset-Druckmaschine bei DruckArt in Kaufering.
Bild: Julian Leitenstorfer

Das Kauferinger Unternehmen hat in die Zukunft investiert. Und leistet so einen Beitrag zum Umweltschutz

In vielen Fällen bedeutet die Anschaffung einer neuen Maschine im gleichen Atemzug den Abbau von Arbeitsplätzen. Nicht so bei DruckArt in Kaufering. Um die neue, vier Meter breite und 19 Meter lange Sechs-Farben-Druckmaschine voll auslasten zu können, ist das Unternehmen, das seit 2000 in Kaufering ansässig ist, auf der Suche nach zusätzlichen Mitarbeitern.

180000 Druckbögen pro Stunden kann das rund 65 Tonnen schwere Ungetüm auswerfen und löst künftig die bisherige Druckmaschine ab. „Die hat uns 13 Jahre lang gute Dienste geleistet“, sagt Produktionsleiter Florian Schöck. Das bedruckbare Format der neuen Anlage liegt bei maximal 106 Zentimeter mal 76 Zentimeter. Produziert werden bei DruckArt in Kaufering unter anderem exklusive Verpackungseinheiten für die Mode- oder Kosmetikbranche sowie Beipackzettel und diverse Werbe- und Industriedrucksachen.

Gegründet hat die Druckerei Johann Baptist Grassl, ein Kapitän zur See, im Jahr 1880 in München. Nach dem Zweiten Weltkrieg baute er das Unternehmen zunächst in Inning am Ammersee neu auf. 1995 übernahm Walter Hauff den Betrieb und im Jahr 2000 wurde das neue Firmengebäude in Kaufering bezogen. 2012 ging die Druckerei in den Besitz der Geiselberger Gruppe über und firmiert 138 Jahre nach seiner Gründung als DruckArt. Derzeit sind rund 50 Mitarbeiter am Standort Kaufering beschäftigt.

Die neue Druckmaschine, die derzeit im Testbetrieb auf Herz und Nieren überprüft und auf ihren Einsatz vorbereitet wird, wurde vor gut drei Wochen aus dem rund 500 Kilometer entfernten Radebeul in den Landkreis Landsberg gebracht. „Mit etwa zwei Drittel kürzeren Rüstzeiten und einem geringeren Papierverbrauch trägt die neue Maschine auch zum Umweltschutz bei“, sagt Standortleiter Andreas Seitz. Auch der Ausstoß von Kohlendioxid, der Wasserverbrauch oder der Einsatz von Zusatzmitteln oder Farbe könne deutlich verringert werden. Gleichzeitig könne das Spektrum an verarbeitbaren Materialien vergrößert werden. (vang)

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