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Geltendorf

28.10.2013

Neue Obstbäume für den Wirtsgarten

Der Obstgarten hinter dem "Alten Wirt" in Geltendorf kann künftig vom Obst- und Gartenbauverein gepflegt und gehegt werden.
Bild: Archiv

Gartenbauverein kann das Areal beim Gasthaus in Geltendorf pflegen und bepflanzen

Der Wirtsgarten an der Nordseite des „Alten Wirts“ in Geltendorf kann künftig vom Obst- und Gartenbauverein gepflegt werden. Damit hat sich der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung einverstanden erklärt, wenngleich eine kurze Debatte entstand, wie verbindlich und wie lange die Gartler diesen Obstgarten betreuen sollen.

Nach einer entsprechenden Anregung aus dem Gemeinderat hatte der Verein nunmehr mitgeteilt, den Garten mit jungen Obstbäumen zu bepflanzen und den noch vorhandenen Altbestand zu pflegen, informierte Bürgermeister Wilhelm Lehmann (CSU) das Gremium. Auch die dabei entstehenden Kosten (zum Beispiel für neue Bäume) würde der Verein tragen. Da sich das Vorhaben über etliche Jahre hinziehen würde, müsste das Areal aber langfristig dem Gartenbauverein überlassen werden.

Beim Stichwort „langfristig“ hakte jedoch Christian Scheifele (CSU) ein. Man gebe damit für längere Zeit ein Grundstück aus der Hand, das knapp eine Million Euro wert sei. „Das ist das letzte Filetstück, das die Gemeinde hat“, fügte Eckhart-Georg Miehle (SPD) an. Auch Wolfgang Albertshofer meinte, im Notfall müsse die Gemeinde trotz der jetzigen Nutzungszusage an den Gartenbauverein den Garten verkaufen können.

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Solchen Überlegungen widersprach jedoch Josef Weiß (CSU). „Ich glaube nicht, dass wir den Wirtsgarten verkaufen, vorher verkaufen wir den ,Alten Wirt’“, meinte er. Und Robert Sedlmayr (ÖDP) meinte, der Wirtsgarten sei für ihn überhaupt kein „Tafelsilber“, das veräußert müsse. Die Planungen für Bauplätze westlich der Bahnhofstraße würden der Gemeinde ohnehin ganz andere finanzielle Möglichkeiten eröffnen.

Mit 18:1 Stimmen stimmte der Gemeinde einer „langfristigen Nutzung“ durch den Obst- und Gartenbauverein zu. Dem Verein solle aber auch aufgezeigt werden, dass die Gemeinde das Areal „bei Bedarf“ auch anders nutzen könnte.

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