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Bürgerversammlung

20.03.2015

Neuer Glanz für Kriegerdenkmal

Neuer Glanz für das Kriegerdenkmal in Dettenhofen. Wie viel die Sanierung gekostet hat, war eine Frage in der Bürgerversammlung.
Bild: Stephanie Millonig

Dettenhofener wollen wissen, was es gekostet hat. In Pitzeshofen stört eine Hecke, die in die Straße hinein ragt

Wie viel hat die Sanierung des Kriegerdenkmals gekostet? Dies war eine der wenigen Fragen und Informationen in der Bürgerversammlung, die den Ortsteil selbst betroffen haben. Wie in Riederau war auch hier die Stimmung heiter, da auch keine größeren Konfliktthemen auf den Tisch kamen. Genau beantworten konnte Bürgermeister Herbert Kirsch die Frage nach den Kosten nicht, zwischen 10000 und 17000 Euro standen im Raum. Die Wahrheit liegt dazwischen, wie Verwaltungschef Erich Neugebauer am nächsten Morgen dem LT erläuterte: Die Auftragsvergaben lagen bei rund 11000 Euro, veranschlagt man aber noch die 55 Arbeitsstunden der Bauhofmitarbeiter, kommt man auf eine Gesamtsumme von rund 12350 Euro. Und dafür strahlt das Denkmal, auf dem sich die Namen der Gefallenen beider Weltkriege befinden, in neuem Glanz: Der Steinsockel wurde hergerichtet, die Schrift überarbeitet, die alten Pflastersteine erneuert und neue Thujen im Halbkarree davorgesetzt. Die Soldatenfigur sei mit Epoxitharz ausgegossen worden, erläuterte die Pitzeshofener Gemeinderätin Hannelore Baur dem LT. Und in der Versammlung war zu vernehmen, dass das Kriegerdenkmal „wunderbar“ geworden sei.

20000 Euro sind im gemeindlichen Haushalt jährlich für die Sanierung von Wirtschaftswegen eingeplant. Ausgeführt werden die Arbeiten von den Jagdgenossenschaften. Angemerkt wurde in der Bürgerversammlung, dass im vergangenen Jahr nur in Dettenhofen Wirtschaftswege gemacht worden seien und warum man nicht die Gesamtsumme in Anspruch nehmen könne. Bürgermeister Herbert Kirsch erläuterte, dass es einen Schlüssel gebe, nach dem die Gelder verteilt und angespart würden, wenn sie nicht abgerufen werden. „Wir würden auch gerne die ganzen 20000 Euro verbauen“, merkte auch Gemeinderat Johann Vetterl aus Bierdorf an.

Hecken, die weit in die Straße hineinhängen, sind oft Thema in derartigen Versammlungen, so auch in Dettenhofen. Nur noch einspurig sei die Straße nach Pitzeshofen, kritisierte ein Bürger. Dass die Gemeinde in solchen Fällen aktiv werde, erläuterte Kirsch. Freilich reagiert nicht jeder auf die Anschreiben. Uneinsichtige Anlieger, die, wie Neugebauer dem LT erläuterte, dann beispielsweise den Verlauf der Grenze anzweifeln, sorgen dafür, dass der schriftliche Verkehr in Sachen Hecken zwei Ordner fülle, wie Kirsch in der Versammlung berichtete.

Wie auch in Riederau, richtete Gemeinderätin Susanne Plesch, die auch Seniorenbeauftragte ist, einen Appell an die Anwesenden, sich an der Wahl zum Seniorenbeirat am 27. April zu beteiligen: „Ich brauche Kandidaten und ich brauche Wähler.“ Sie erläuterte, dass es in der Gesamtgemeinde 3000 Bürger über 60 Jahre gebe und dass der Seniorenbeirat als Bindeglied zwischen Gemeinderat und den älteren Mitbürgern dienen solle. „Der Beirat soll ein Sprachrohr sein.“

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