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Seeanlagen

09.12.2014

Neuer Kiosk mit Toilette

Ab 2015 soll sich in den Seeanlagen unter anderem an der Ufermauer zwischen Dampfersteg und Strandhotel einiges ändern. 

Dießener Gemeinderat plädiert nach Brandschaden für Neubau. Doch das ist nicht alles, was sich an der Uferpromenade ändern soll, wie die neue Liste für die Städtebauförderung zeigt

Der durch einen Brand am 5. Oktober schwer beschädigte Kiosk in den Dießener Seeanlagen soll neu gebaut werden. Darüber hat am Montagabend in der Sitzung des Gemeinderates Einigkeit geherrscht. Der Neubau ist aber möglicherweise nicht die einzige Veränderung, die in den Seeanlagen im kommenden Jahr ansteht. Dieser Tage wird auch das Planungsbüro bestimmt, das die Umgestaltung der Uferpromenade voranbringen soll.

Bis zu 53000 Euro werde die Brandversicherung der Gemeinde für den Schaden an dem Verkaufsstand ausbezahlen, berichtete Bürgermeister Herbert Kirsch (Dießener Bürger) aus den Eckdaten des noch nicht endgültig vorliegenden Schadensgutachtens. Dieses Geld würde es auch geben, um den Kiosk originalgetreu wieder aufzubauen. Davon riet Kirsch jedoch ab, weil es über den Brandschaden hinaus insgesamt einen „größeren Sanierungsbedarf“ des bald 40 Jahre alten Holzgebäudes geben könnte – ein Thema sei dabei unter anderem, dass keine Toilette vorhanden sei.

Nun soll ein gänzlicher Neubau angestrebt werden, so die Linie des Gemeinderates – mit einem verbesserten Müllbehälter und einer Toilette für Personal und Kunden (Letztere behindertengerecht und mit Wickelplatz, wie Kirsch sagte). Neben dem Geld von der Brandversicherung kann die Gemeinde laut Zweitem Bürgermeister Peter Fastl (Freie Wähler) auch mit Geld aus der Städtebauförderung rechnen. „Auch die Regierung hat einen Neubau mit WCs empfohlen und sieht diesen auch als förderungswürdig an“, berichtete er von einem Gespräch mit der zuständigen Mitarbeiterin. Im Jahresantrag für die Städtebauförderung für 2015 sind denn auch 100000 Euro als Ansatz für einen WC-ausgestatteten Kiosk vorhanden. Das Projekt soll schnell verwirklicht werden. „Wir wollen im Januar eine Planung vorstellen“, kündigte Bürgermeister Kirsch an.

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Heute werden die Planer ausgewählt

Nicht ganz so schnell werden weitere Veränderungen in den Seeanlagen vor sich gehen, die ebenfalls über das Städtebauförderungsprogramm laufen sollen. Am heutigen Mittwoch ist vorgesehen, eine Arbeitsgemeinschaft aus Landschafts- und Ingenieurbüro auszuwählen, die weitere Veränderungen an der Uferpromenade planen sollen. Fünf in die engere Wahl gekommene Bewerber werden sich im Rathaus vorstellen.

Ihre Aufgabe wird es laut Auskunft aus dem Bauamt sein, einen Vorentwurf für eine Erneuerung der teilweise maroden Uferbefestigung zwischen Dampfersteg und Strandhotel und ein Beleuchtungskonzept vorzulegen, eine dritte Komponente könnte eine neue Brücke über den Mühlbach sein.

Dieser Entwurf soll sich an dem Rahmenplan orientieren, der aus dem Siegerentwurf zum 2008 abgehaltenen Ideenwettbewerb entwickelt worden ist. Von den damaligen Überlegungen sind bislang erst zwei Komponenten umgesetzt wurden: Der neue Fußgängerübergang über die Bahngleise nördlich des Bahnhofsgebäudes und die Blickachse vom Bahnhofsgebäude zum See indem der früheren Kohlenbunker abgerissen wurde. Eine Investitionssumme von einer Million Euro ist für die Seeanlagen im Jahresantrag zur Städtebauförderung vermerkt, davon fürs nächste Jahr allerdings erst 100000 Euro, in den Folgejahren bis 2018 dann jeweils 300000 Euro.

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