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Beschluss

19.05.2015

Nicht notwendig und auch nicht dringlich

Bauausschuss lehnt eine Beteiligung an einem Radweg nach Ummendorf ab

Warum sich anderswo an Kosten für einen Radweg beteiligen, wenn im eigenen städtischen Bereich eher Bedarf besteht? Aus diesem Grund lehnte es der Bauausschuss auch ab, sich an den Kosten eines eventuell neuen Radweges entlang der Kreisstraße LL 15 zwischen Ummendorf und Landsberg zu beteiligen.

Das Landratsamt hatte die Bereitschaft der Landsberger abgefragt, da eine Anfrage Ummendorfer Bürger vorliegt, die gerne eine solche Radwegverbindung nach Landsberg hätten. Auch würden eventuell Pitzlinger Bürger profitieren, so die Stadt gleichzeitig entlang der Pitzlinger Straße/Holzangerberg ebenfalls einen straßenbegleitenden Weg bauen würde.

„Nicht überzeugend und nicht finanzierbar“, befand Reinhard Skobrinsky (BAL) den Vorschlag. Seiner Meinung nach führen die Pitzlinger ohnehin bevorzugt entlang des Lechs durch den Wildpark nach Landsberg – auch wenn dies im Winter nur teilweise möglich sei. Moritz Hartmann (Grüne) dagegen mahnte den Solidargedanken im Landkreis an: „Das Anliegen der Ummendorfer ist für mich schon nachvollziehbar“. Es sei halt nun mal Regelung des Landkreises, Gemeinden an solchen Projekten zu beteiligen. So gebe es laut Tiefbauamt einen Grundsatzbeschluss des Kreistages aus dem Jahr 2008, nur dann Geh- und Radwege entlang von Kreisstraßen zu bauen, wenn diese auch notwendig seien. Daher auch die Nachfrage bei der Stadt Landsberg, ob die einen solchen Weg zwischen Ummendorf und Landsberg als „notwendig und dringlich“ erachte.

Grundsätzlich könne jedoch eine mögliche Radfahrsequenz zum jetzigen Zeitpunkt sehr schlecht beurteilt werden, teilt das Tiefbauamt mit. Zudem würden bei einem Ausbau auf Landsberger Flur zum einen Kosten von bis zu 400 000 Euro anfallen, bei einer Weiterführung der Strecke nach Pitzling käme noch ein massiver Eingriff in die städtischen Wälder dazu.

Schon aus diesem Grund warb auch Berthold Lesch (CSU) dafür, die Anfrage des Landratsamts abzulehnen, zumal auch Ludwig Kaiser (SPD) sicher ist, dass die Ummendorfer Pläne mit absoluter Sicherheit Pitzlinger Forderungen nach sich zögen. (hön)

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