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Breitband

18.07.2015

Nur die Weiler fehlen noch

Bald lässt es sich auch in Obermühlhausen und Bierdorf schneller surfen: Bürgermeister Herbert Kirsch (Mitte) hat den Kooperationsvertrag mit der Telekom – rechts Mitarbeiter Ralf Niepel – unterschrieben. Mit dabei waren Dießens Breitbandpatin Marianne Scharr und der Breitbandberater Gottfried Gänßle.
Foto: Millonig

In Dießen geht es bald mit dem Ausbau los

Wer in naher Zukunft von Dießen aus ins weltweite Netz geht, kann dies fast überall mit einer Geschwindigkeit von 30 bis 50 Megabit pro Sekunde tun. Bürgermeister Herbert Kirsch hat am Donnerstag den Vertrag mit der Telekom unterschrieben. Dießen ist seinen Worten nach damit die zweite Gemeinde im Landkreis, die das derzeitige Förderprogramm in Anspruch nimmt.

Denn auch in der Marktgemeinde baut Betreiber Telekom nur einen Teil des Netzes eigenwirtschaftlich aus. Für die Bereiche Bannzeile, Vogelherd, St. Georgen und Wengen sowie Bierdorf und für den Ortsteil Obermühlhausen rechnet es sich nicht, es entsteht eine Deckungslücke von rund 678000 Euro. Davon übernimmt die Gemeinde 30 Prozent – also rund 200000 Euro – , die staatliche Förderung liegt für Dießen bei 70 Prozent. 788 Haushalte profitieren davon. Mit der Unterschrift unter den Vertrag hat die Telekom ein Jahr Zeit den Ausbau umzusetzen. Wie Mitarbeiter Ralf Niepel bei dem Termin sagte, will man jedoch so schnell wie möglich anfangen. Dass jetzt überall Straßen aufgebaggert werden, davor müssen die Bürger aber keine Angst haben: Laut Niepel wird vorhandene Infrastruktur genutzt, das heißt die Glasfaserkabel können teilweise in Leerrohre eingezogen werden. Es werden zehn Kilometer Glasfaserkabel verlegt und zehn Multifunktionsgehäuse neu aufgestellt.

Ein Großteil der Bürger der Marktgemeinde wird also bis in einem Jahr schneller surfen können, es gibt aber auch Bereiche ohne Breitbandverbesserung: Weiler und Einzelgehöfte beispielsweise wie Ziegelstadel, Bischofsried oder Oberhausen. Die Breitbandpatin der Gemeinde, Marianne Scharr, erläuterte jedoch, dass man für diese Bereiche noch einmal ins Förderverfahren gehen wolle.

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