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Offene Gärtnereien: Eine sichere Sache

Kommentar Von Gerald Modlinger
23.02.2021

Plus LT-Redakteur Gerald Modlinger findet es gut, dass die Gärtnereien wieder öffnen dürfen. Dafür sprechen für ihn vor allem drei Gründe.

Auch wenn sich die Corona-Infektionslage im Landkreis Landsberg entspannt hat und die Sieben-Tage-Inzidenz wieder etwa das Niveau von Oktober erreicht hat, normal ist am Ende dieses Winters weiterhin kaum etwas. Die winterliche Lockdown-Starre schmilzt zwar wie das Eis im Frühling, aber nur ganz langsam. Am Montag dürfen auch die Gärtner und Blumenhändler wieder öffnen. Die massive Lobbyarbeit der grünen Branche hat dazu geführt – aber wohl auch die Erkenntnis, dass geöffnete Gärtnereien kein allzu großes Infektionsrisiko darstellen. Es dürfte kaum weitläufigere und besser durchlüftete Verkaufsräume als die Glashäuser der Gärtner und Gartenmärkte geben.

Daneben gilt: Öffnungen sorgen auch dafür, dass sich die Menschen nicht mehr so sehr an wenigen Plätzen drängen, wie es am Wochenende zu beobachten war. Auch deshalb ist es sinnvoll, dass die Gärtner im Landkreis Landsberg nun ab dem 1. März ihre Pflanzen verkaufen dürfen. Mit Pflanzen, Erde und Dünger ausgestattet, können viele Menschen dann auch den Frühling aktiv im eigenen Garten verbringen und müssen nicht mehr den x-ten Spaziergang am Ammersee oder im Landsberger Wildpark unternehmen, um Bewegung an der frischen Luft zu haben. Diese benötigen sie als Ausgleich umso mehr, da ja auch die Möglichkeiten, Sport zu treiben, coronabedingt begrenzt sind. Das alles ist genauso wichtig wie Essen und Trinken.

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