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Walleshausen

01.10.2019

Paartalhalle: Wird nur das Dach saniert?

Die Paartalhalle Walleshausen. Für das sanierungsbedürftige Gebäude sollen Angebote eingeholt werden, was die Instandsetzung des Dachs anbelangt.
Bild: Julian Leitenstorfer (Archiv)

Plus Die Paartalhalle in Walleshausen ist marode und muss saniert werden. Jetzt könnte schon mal das Dach in Angriff genommen werden. Die Kosten dafür sollen ermittelt werden.

Die Paartalhalle in Walleshausen ist ein rund 40 Jahre altes Gebäude, das innen wie außen bauliche Mängel aufweist. Seit einigen Jahren beschäftigen diese den Gemeinderat Geltendorf. Ein Planer war bereits mit einer Untersuchung der Schäden plus Kostenermittlung für deren Behebung beauftragt worden. Jetzt war die Paartalhalle erneut Thema im Gemeinderat. Michael Veneris hatte einen Antrag zur Instandsetzung des Hallendachs gestellt. Vor einer Diskussion erläuterte er, worum es ihm geht.

Der Antrag kommt aus Walleshausen

In den vergangenen Jahren sei viel diskutiert und immer andere Optionen seien ins Spiel gebracht worden. „Aber egal wie, das Dach muss saniert werden.“ Das übrige Gebäude sei sonst gar nicht so schlecht in Schuss, meint Veneris. Die vom Architekten berechneten hohen Kosten müssten deshalb gar nicht aufgewendet werden. Er plädiere dafür, „dass wir eine Entscheidung der Vernunft treffen“. Sein Antrag: Es soll lediglich das Dach repariert werden. Die Eternitplatten müssten natürlich ebenfalls weg und eine neue Eindeckung ausgelegt werden. „Es geht nicht um eine teure Sanierung des Dachs“, betonte der Walleshausener Gemeinderat, „sondern um eine kostengünstige Reparatur.“

Josef Weiß schloss sich Veneris’ Meinung, was Dach und baulichen Zustand der Halle betrifft, an. Er hatte aber einen weitergehenden Beschlussvorschlag. So soll der Gemeinderat die Erneuerung der äußeren Dachhaut und der darunter liegenden Dämmung beschließen. Das wurde jedoch mehrheitlich abgelehnt. Lösungsorientiertes Handeln wünscht sich auch Claudius Mastaller: „Machen wir das Dach doch endlich einmal. Die Folgeschäden werden größer und damit teurer.“

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Als Erstes sollen die Kosten ermittelt werden

Ernst Haslauer und Wolfgang Albertshofer sprachen sich gegen eine Reparatur aus. Werde am Dach gearbeitet, so Haslauer, könne es leicht sein, dass weitere Schäden aufgedeckt und gerichtet werden müssen. Zudem sei laut Verwaltung möglich, dass eine Dachreparatur förderschädlich ist. Wie Zweiter Bürgermeister und Sitzungsleiter Robert Sedlmayr sagte, würden verschiedene Zuschussmöglichkeiten geprüft. Thomas Stoklossa forderte, dass vor einer Reparatur des Dachs erst einmal die Kosten dafür ermittelt werden sollten: „Wir wissen doch bisher gar nicht, welche Ausgaben wir beschließen würden.“ Der Gemeinderat folgte diesem Vorschlag mehrheitlich und beauftragte die Verwaltung, Angebote für die Reparatur des Paartalhallendachs einzuholen. Über den Antrag von Michael Veneris zur Dachreparatur wurde nicht entschieden.

Die Prüfung von Fördermöglichkeiten läuft weiter. So ist laut Sedlmayr demnächst ein Ortstermin mit einer Sachbearbeiterin des Bayerischen Städtebauförderprogramms in Aussicht gestellt. Geklärt werde derzeit auch, ob Sportvereine Zuschüsse für Sportstättenbau erhalten könnten.

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