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10.03.2009

Paula in der Notaufnahme

Landsberg "Welche Nummer müsst ihr anrufen, wenn etwas passiert ist?", fragt Barbara Rittner. "112", rufen die 17 Vorschulkinder des BRK-Kindergartens Hofstetten im Chor.

Sie besuchen die Notaufnahme des Klinikums Landsberg, weil sie wissen wollen, was mit einem Patienten weiter passiert, den sie fachgerecht erstversorgt haben. Im Trau-Dich-Kurs lernen die Kinder gerade, Verbände anzulegen und Wunden zu versorgen.

Der typische Krankenhausgeruch

Sie lernen aber auch alles, was sie tun müssen, wenn professionelle Hilfe nötig ist, zum Beispiel, wie man einen Notruf absetzt. Paula Print hat sich zu den Kindern gesellt, weil sie gern auf alles vorbereitet ist.

Paula in der Notaufnahme

Vorbei an der Steckdose, an der der Rettungswagen Strom nachladen kann, watschelt Paula Print durch die automatische Tür der Notaufnahme. "Hier riecht es schon nach Krankenhaus", tuscheln zwei Jungs und auch die aufmerksame Paula Print bemerkt den typischen Krankenhausgeruch. Der Schockraum, in den die Patienten zur ersten Untersuchung gebracht werden, ist gerade besetzt. Also gehen Paula und die Kinder in den Gipsraum. Dort werden zwei Freiwillige gesucht, die sich den Arm eingipsen lassen.

Die experimentierfreudige Zeitungsente will schon laut "hier" quaken, als ihr einfällt, dass sie ja nur zwei Watschelflossen hat. Sarah und Christoph bekommen jeder einen weißen Strumpf über einen Arm gestreift und etwas Watte und einen Verband darüber. Von Gips noch keine Spur, doch schon bringt Barbara Rittner weiß tropfende Binden, die sie als Schiene auf die Oberseite des Armes legt.

Jetzt müssen Sarah und Christoph ganz still halten, damit der Gips gut trocknen kann. An der Unterseite wird er aufgeschnitten und mit einem Verband wieder umwickelt, damit der "verletzte" Arm anschwellen kann. Durch die langen, verwinkelten Gänge des Klinikums geht es weiter zur Röntgenabteilung. Auf dem Weg dorthin erklärt Rittner: "Ein Klinikum ist ein Gebäude mit mindestens zwei Krankenhäusern unter einem Dach."

Landsberg hat das Akutkrankenhaus des Landkreises, in dem alle Kranken und Verletzten aufgenommen werden, sowie eine Bezirksklinik.

Das eine befindet sich in den unteren Stockwerken, das andere auf der vierten und fünften Etage, das zeigt Rittner den Kindern von einem Glasgang aus.

Im Besprechungsraum der Ärzte sieht die Zeitungsente dann viele Röntgenbilder: ein gebrochener Arm, ein Brustkorb mit einem fremdartig aussehenden Kästchen darin, einem Herzschrittmacher, ein künstliches Hüftgelenk und einen Schädel (mit Haarnadeln).

Enten werden hier nicht geröntgt, aber es gibt das Bild einer Puppe, an dem Rittner erklärt, dass man nur Metall und Knochen auf einer Röntgenaufnahme sehen kann.

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