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Penzing
09.03.2020

Debatte in Penzing: Fliegerhorst als Riesenchance oder Altlasten-Risiko?

Die zivile Nutzung des früheren Fliegerhorstes ist das zentrale Thema in Penzing.
Foto: Julian Leitenstorfer (Archiv)

Plus Bei einer Podiumsdiskussion präsentieren die drei Bürgermeisterkandidaten ihre Ideen für Penzing. Zur künftigen Nutzung des Fliegerhorsts haben sie unterschiedliche Meinungen.

Die Penzinger haben am 15. März die Wahl zwischen drei Bürgermeisterkandidaten. Dieter Förg (50), Georg Geisenberger (42) und Peter Hammer (48) versuchten, die 180 Zuhörer bei einer Podiumsdiskussion im Gasthof Weißes Lamm im Ortsteil Oberbergen von sich zu überzeugen. Im Mittelpunkt stand die künftige Nutzung des Fliegerhorsts und mögliche Altlasten im Boden. Ein Kandidat sieht darin ein Risiko.

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Die Diskussion ist geschlossen.

10.03.2020

Ich persönlich habe mir von der Diskussion ehrlich gesagt mehr erhofft. Denn leider gab es keine wirkliche Diskussion. Durch die vorher bereits bekannten Fragen, waren die Antworten der Kandidaten (teilweise) sehr ähnlich - sodass es während der Veranstaltung nicht wirklich "den einen, absoluten Gewinner" gab. Alle haben gut geredet und sich objektiv betrachtet, auch gut geschlagen. Wer sich aber in den letzten Wochen die Mühe gemacht hat, und die Vorstellungsrunden der Kandidaten besucht hat, war am Sonntag sicherlich etwas verwundert, dass während der eine hinter seinen Ideen und Visionen steht und diese auch vertritt, der andere - ganz in CSU-Manier - die Meinung jeweils so anpasst, damit er am Ende hoffentlich die meisten Wählerstimmen erhält.

Und das, was die Besucher nicht gesehen haben, war das "Davor" und "Danach". Sich vor den Zuschauern bei der freiwilligen Organisatorin und den Mitwirkenden zu bedanken, ist die eine Sache - eigentlich ja auch selbstverständlich. Aber danach, wenn schon längst alle gegangen sind, wenn niemand mehr sieht, was man leistet, mit anzupacken, sich vielleicht auch mal die Hände schmutzig zu machen, Kabel aufzuwickeln, sich körperlich zu betätigen - ganz ohne eigenen Vorteil - das ist doch das, was einen Macher ausmacht. Jemand der sich nicht dafür zu schade ist, dass das Hemd oder das feine Sakko dreckig werden könnte.
Während also die Gespräche mit den Wählern längst beendet waren und nur noch der harte Kern der Beteiligten den Abend Revue passieren hat lassen, war Dieter Förg genau die Person, die noch mit angepackt hat. Und ganz ehrlich - das ist das, was mich am Ende (neben all der Kompetenz) überzeugt und zeigt, was "Miteinander" in unserer Gemeinde bedeutet.

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