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Pflege: Am Ende liegt es am Geld

Pflege: Am Ende liegt es am Geld
Kommentar Von Gerald Modlinger
20.01.2020

Der Pflegebereich braucht weiterhin Aufmerksamkeit - und bessere Rahmenbedingungen, meint LT-Redakteur Gerald Modlinger.

Die am 30. Januar im Landsberger Sportzentrum stattfindende Pflegeberufe-Messe ist eine gute Sache: Nach dem Vorbild der Ausbildungsmesse in Kaufering kommen hier Ausbilder und Arbeitgeber direkt mit potenziellen künftigen Arbeitnehmern zusammen. Eine solche Messe kann Schülern und Quereinsteigern vermitteln, dass die Pflegebranche nicht nur zukunftsfähige Arbeitsplätze bietet, sondern auch vielseitige Tätigkeiten und Karrierechancen.

Das Bild, das viele von der Pflege haben, sieht aber anders aus: Unattraktive Arbeitszeiten, mäßige Bezahlung und schwere Arbeit, Zeit- und Kostendruck. Manches trifft zu, manches wie etwa schlechte Bezahlung nicht.

Deshalb wird es allein mit einer Pflegeberufe-Messe nicht getan sein: Ob die Pflegekrise gelöst wird oder ob sie sich weiter verschärft, haben Politik und Gesellschaft in der Hand. Auch im Gesundheits- und Pflegebereich liegt es am Ende am Geld: Geld ermöglicht eine faire Bezahlung und die Schaffung neuer Stellen. Sie zu besetzen, ist zwar eine Herausforderung, doch diese ist desto leichter zu bestehen, umso besser die Arbeitsbedingungen durch mehr Stellen sind..

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Hier erfahren Sie mehr über die Pflegeberufe-Messe: Die Pflegebranche präsentiert sich in Landsberg in einer Messe


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