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Gastroserie

06.02.2014

Pizza essen im „römischen“ Turm

Der „Quo-Vadis-Pizzaturm“ in Kinsau wurde vor 15 Jahren von Sepp Erhard eröffnet.
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Der „Quo-Vadis-Pizzaturm“ in Kinsau wurde vor 15 Jahren von Sepp Erhard eröffnet.

Das „Quo Vadis“ in Kinsau wurde vor 15 Jahren eröffnet. Klaus und Bettina Köhler sind seit 2013 die Pächter

KinsauDer Landkreis verfügt über viele Gastwirtschaften und Restaurants. In einer Serie stellt das LT besondere Gasthöfe vor. Heute ist es der Pizzaturm Quo Vadis in Kinsau.

Schon mal „schottische Räucherlachspizza“ oder „griechische Hirtenpizza“ gegessen? Wenn nicht – im Pizzaturm Quo Vadis in Kinsau direkt an der B 17 gibt es diese und andere nicht alltägliche Pizzen. Zubereitet und serviert von Klaus Köhler (genannt Pronto) und seiner Frau Bettina. Die beiden sind seit Mai 2013 Pächter des Turmlokals, das vor 15 Jahren der Landwirt Sepp Erhard eröffnet hat. Der hatte den Traum, auf historischem Grund eine römische Restauration mit „Tränke“ an der Via Claudia Augusta zu errichten.

Viel Herzblut und regionale Zutaten

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Was damals von vielen als kleine „Spinnerei“ belächelt worden sei, entwickelte sich nach der Eröffnung am 23. Januar 2009 prächtig. Entstanden war ein Turm im römischen Stil mit einem anfänglich nur 50 Quadratmeter großen Gastraum. Später gesellte sich ein Gastraum im zweiten Stock des Turmes hinzu. „Zutaten“ zum Erfolgsrezept des Pizzaturmes „Quo Vadis“ ist bis heute neben viel Herzblut die Verwendung frischer und regionaler Zutaten. Bis Ende 2012 war es Sepp Erhard, der im Pizzaturm und im Biergarten für das leibliche Wohl seiner Gäste sorgte. Dann fand es der „alte Wirt“ an der Zeit, sich einem neuen Projekt zu widmen, das im Übrigen unmittelbar neben dem Pizzaturm erste Formen annimmt. Wenn alles nach Plan läuft, wird hier noch in diesem Jahr ein Cocktailbar-Turm eröffnet. In der kleinen, im Sommer 2011 auf den neuesten Stand gebrachten Küche im Pizzaturm, zaubert der gelernte Koch „Pronto“ mit seinem Team Pizzen, für die Gäste auch weite Anreisen gerne in Kauf nehmen.

Dem Koch bei der Arbeit zusehen

Eine Besonderheit gibt es: Die Gäste können am Tresen oder am urigen Tisch in der Ecke der Küche dem Pizzabäcker bei seiner Arbeit zusehen. „Unsere Pizzen sind immer reichlich belegt, die Produkte, die wir verwenden, sind hochwertig und aus der Region“, erklärt Bettina Köhler den Erfolg des Lokals mit rund 45 Sitzplätzen innen und einem Biergarten, der 80 Gäste fassen kann. Mittlerweile finden alle Gäste im Erdgeschoss Platz, denn der Turm hat einen Anbau bekommen. Zusätzlich zur Pizzakarte bieten die Köhlers neben Pasta und Vorspeisenteller auch eine wöchentlich wechselnde Karte mit besonderen Kreationen an. Erfahrung in der Gastronomie haben die Pächter viele Jahre im Gasthof Sonne in Schongau sammeln können, bevor Klaus Köhler einen „Ausflug“ ins Angestelltenverhältnis unternahm und sich im vergangenen Jahr mit seiner Frau entschloss, den „Pizzaturm Quo Vadis“ zu übernehmen.

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