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Utting/Holzhausen

15.01.2018

Polizeiboot: Auch CSU-Chef Dorow ist gegen Holzhausen

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Das Dießener Polizeiboot befindet sich momentan im Winterlager in der Werft in Stegen.
Bild: Thorsten Jordan

Der Landtagsabgeordnete und Kreisvorsitzende äußert sich beim Neujahrsempfang der Uttinger CSU. Für die Frauen soll es am Amersee ein besonderes Angebot geben.

CSU-Landtagsabgeordneter und Kreisvorsitzender Alex Dorow war Gast beim Neujahrsempfang der CSU-Bürgerliste Utting/Finning. Gegenüber einem Kamerateam des Bayerischen Rundfunks nahm er am Rande der Veranstaltung Stellung zum Thema Polizeibootshaus, das der Freistaat am Holzhauser Dampfersteg errichten will. Dem Landsberger Tagblatt sagte er, dass sowohl das Polizeiboot als auch das Bootshaus notwendig seien. Jedoch halte er Holzhausen für den falschen Standort.

„Die Polizeiinspektion befindet sich in Dießen, das bedeutet acht Kilometer Anfahrtsweg. Das Haus in eine bis dato völlig unbebaute Bucht zu stellen, macht keinen Sinn“, so Dorow. So wie jeder Hausbesitzer seine Garage am Haus habe, solle auch das Bootshaus in der Nähe der Polizei sein. Derzeit durchläuft das Projekt - wie berichtet -noch eine Umweltprüfung wegen einer Anlage zum Eisfreihalten des Bootshauses.

In Dorows Rede ging es um Landes- und Bundespolitik: Für Dorow besteht nun Aussicht auf eine stabile Regierung. Zur CSU-Doppelspitze meinte er: Söder würde den Schwung in die Sache bringen, Seehofer habe die Erfahrung. Themen wie Migration und Sicherheit würden 2018 eine große Rolle spielen. Eine Anti-EU-Stimmung gebe es in Europa nicht, die Länder wollten lediglich selber bestimmen, wer in ihr Land kommt.

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Dieses Jahr soll eine Frauenunion gegründet werden

CSU-Ortsvorsitzender Ralph Seiz warf einen Blick auf die Aktivitäten in 2017, die auch in 2018 fortgesetzt werden sollen. So wurden am Muttertag über 250 rote Rosen in Utting verteilt und vor der Bundestagswahl rund 200 Brezen. Zahlreiche Veranstaltungen seien organisiert worden, beispielsweise eine zum Thema Sicherheit.

In 2018 stünde die Gründung eine Frauenunion am Ammersee-Westufer an, so Seiz. Christoph Heumos, Schatzmeister der Jungen Union, die sich 2017 gegründet hat, berichtete von Aktionen wie Ramadama und dem Schondorfer Beachvolleyball Cup. „Mit den Seegesprächen wollen wir junge Menschen für die Politik begeistern“, so Heumos. Die Zweite Bürgermeisterin von Utting, Margit Gottschalk, und Fraktionsvorsitzender Andreas Streicher fassten kommunale Themen für die Zuhörer zusammen und die Aktivitäten der CSU/Bürgerliste im Gemeinderat.

Der Verkehr ist auch ein Thema

Streicher berichtete auch über die Feinstaub- und Lärmmessungen an der Durchgangsstraße. Dass der Verkehr in den vergangenen Jahren angeblich zurückgegangen sei, „kann keiner von uns nachvollziehen“, so Streicher. Applaus gab es für die Streichers Ideen zu den gemeindlichen Wohnungen in der Dyckerhoffstraße. Dort will er mit Fördermitteln lieber neuen Wohnraum schaffen als renovieren. Landrat Thomas Eichinger sprach über Projekte im Landkreis: Das größte Thema seien jedoch die Schulen. In den nächsten sieben Jahren würden dort 80 Millionen Euro investiert.

Für ihre 35-jährige Mitgliedschaft wurden Erna Elisa Andörfer und Manfred Hederer geehrt.

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