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Prittriching

17.12.2018

Prittriching: Wie sich das Dorf entwickeln soll

Der Dorfplatz in Prittriching wurde umgestaltet. Jetzt machen sich die Gemeinderäte Gedanken über die weitere bauliche Entwicklung im Ort.
Bild: Julian Leitenstorfer

Der Gemeinderat beschäftigt sich mit Straßenbau, dem Verkehr und dem Ortsbild.

Prittriching Die künftige bauliche Entwicklung von Prittriching stand im Mittelpunkt der Beratungen in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats. Dabei ging es um den Straßenausbau, den Verkehr und wie im Innerort künftig gebaut werden soll.

Staatliche Zuschüsse für den Bau

Straßenbau Nach der Umgestaltung des Dorfplatzes und den damit verbundenen Ausbau der Leitenberg- und Wendelinstraße sowie der Eglinger Straße und Teilen der Haupt- und Lechstraße sollen nun die Planungen zum Ausbau der Sonnenstraße sowie der Ziegelbergstraße zwischen Schulstraße und der Kreisstraße LL7 aufgenommen werden. Dazu hat der Gemeinderat sein grundsätzliches Einverständnis gegeben. Mit einer Umsetzung der Maßnahme wird aber nicht vor dem Jahr 2020 gerechnet. Für den Ausbau der Eglinger Straße sowie das Teilstück Hauptstraße hat die Gemeinde laut Bürgermeister Peter Ditsch einen staatlichen Zuschuss von 180000 Euro erhalten.

Sanierung Fußweg „Am Kirchsteig“

Verkehr Verbessert werden soll die Parksituation im Bereich der Schul- und Ziegelbergstraße. Nach eingehender Aussprache hat der Gemeinderat zugestimmt, vom 2,30 Meter breiten Gehweg 80 Zentimeter zugunsten einer Parkfläche Mittels einer weißen Linie abzugrenzen. Zusätzlich sollen entsprechende Verkehrszeichen das Parken sowie das Park- und Halteverbot im Kreuzungs- und Einmündungsbereich der Schulstraße regeln.

Prittriching: Wie sich das Dorf entwickeln soll

Für die anstehende Sanierung des Fußweges „Kirchsteig“ in Prittriching wurde ein Bodengrundgutachten in Auftrag gegeben. Der Zuschlag ging an ein Uttinger Fachbüro für Geotechnik mit einem Kostenvolumen von knapp 13 000 Euro.

Altort und seine Hofstellen

Innerortsentwicklung In einem Grundsatzbeschluss hat der Gemeinderat einhellig festgelegt, künftig stärker darauf zu achten, dass durch die Bebauung im Rahmen der innerörtlichen Nachverdichtung das Ortsbild von Prittriching nicht negativ beeinflusst wird. Dabei soll ein Augenmerk darauf gelegt werden, dass sich Art und Maß der baulichen Nutzung sowie die zu überbauende Grundstücksfläche in ihrer Eigenart in den Bestand der näheren Umgebung einfügt. Betroffen sei dabei vor allem der Altort des Dorfes mit seinen großen Hofstellen.

Laut Bürgermeister Peter Ditsch wurde zwar die Möglichkeit erörtert, einen Bebauungsplan für den innerörtlichen Bereich aufzustellen. Aufgrund der damit verbundenen Einschränkungen der Bauherren, habe sich das Ratsgremium aber zunächst darauf verständigt, künftig die baurechtlichen Möglichkeiten des sogenannten Einfügungsgebotes stärker zu nutzen. Ziel sei es, eine zu massive Nachverdichtung, wie sie zunehmend zu beobachten sei, so zu beschränken, dass die Anforderungen an gesunde Wohn- und Arbeitsverhältnisse gewahrt bleiben und das Ortsbild nicht beeinträchtigt wird. Sollte der beschrittene Weg nicht zu zufriedenstellendes Ergebnis führen, könne immer noch der Weg über einen Innerortsbebauungsplan mit Veränderungssperre beschritten werden.

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