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Antrag

06.05.2011

Radweg wird erst nächstes Jahr gebaut

In Schondorf soll erst im Herbst ausgeschrieben werden. An der Uttinger Straße soll jetzt eine Radwegverbindung zur Bergstraße hergestellt werden.
Bild: Foto: Thorsten Jordan

Ausschreibung im Herbst verspricht günstigere Angebote

Schondorf Nachdem die Gemeinde Schondorf seit einiger Zeit im Besitz mehrerer Grundstücke am südwestlichen Ortsrand an der Uttinger Straße ist, soll dort jetzt eine Radwegverbindung zur Bergstraße hergestellt werden. Ein entsprechender Vorstoß von Bürgermeister Peter Wittmaack (SPD) hat in der jüngsten Gemeinderatssitzung einhellige Zustimmung gefunden. Auf Antrag von Thomas Betz (CSU) soll das Vorhaben jedoch erst im nächsten Jahr realisiert werden.

Im Haushalt sind zwar schon in diesem Jahr 40000 Euro für den Radweg vorgesehen. Betz riet aber von einem Bau in diesem Jahr ab. Die Auftragsbücher der meisten Firmen seien gut gefüllt und wer jetzt ausschreibe, müsse damit rechnen, mehr als kalkuliert bezahlen zu müssen. Bei einer Ausschreibung im Herbst/Winter für das nächste Frühjahr seien wahrscheinlich günstigere Preise zu erzielen, so Betz’ Einschätzung. Mit 14:1 Stimmen schloss sich das Gremium seinem Antrag auf Verschiebung auf 2012 an.

Zugleich entspann sich eine lebhafte Debatte über die konkrete Ausgestaltung. Wenig Zuspruch fand Helga Gall (Grüne) mit ihrem Vorschlag, statt einer Asphaltdecke eine wassergebundene Decke zu errichten. Das sei für die älteren Radfahrer beschwerlich, meinte Uta Klauß (CSU), Erschwernisse wurden auch für den Winterdienst gesehen.

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Wenig Chancen räumte Bürgermeister Peter Wittmaack (SPD) einem Vorstoß von Andreas Dhom (Freie Wähler) für eine Fußgängerampel am Eichet ein. Da gebe es an Staatsstraßen hohe Anforderungen an die Benutzungsfrequenz, gab Wittmaack zu bedenken. Alternativ schlug Haberl einen Kreisverkehr an der Bergstraße vor.

Quer durch das Gelände führt für Wittmaack kein (Rad-)Weg

Kurt Bergmaier (Freie Wähler) brachte überdies noch in die Diskussion ein, den Radweg nicht entlang der Uttinger Straße zu bauen, sondern quer rüber zur Bergstraße etwa im Bereich eines vorhandenen Trampelpfads. Das gefiel dem Bürgermeister jedoch nicht: „Das würde uns eine weitere Nutzung zusammenhauen“, warnte er vor einem Durchschneiden des Areals mit einem Radweg. (ger)

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