Newsticker

Städte- und Gemeindebund fordert Ausweitung der Maskenpflicht in Deutschland
  1. Startseite
  2. Lokales (Landsberg)
  3. Rathauschef Bühler hält an Planungen fest

06.03.2009

Rathauschef Bühler hält an Planungen fest

Kaufering Das Planen und Denken will sich Kauferings Bürgermeister Dr. Klaus Bühler auch in Zukunft nicht verbieten lassen. Er wird seinen Vorschlag, die Bahnlinie Landsberg-Kaufering im nördlichen Bereich nach Osten zu verschieben um damit Platz für ein mögliches Edeka-Logistikzentrum auf Kauferinger Flur zu schaffen, am Mittwoch in der nicht öffentlichen Sitzung den Marktgemeinderäten vorstellen. "Das Vorhaben ist technisch machbar, politisch regelbar und finanziell solide finanzierbar", sagt Bühler. Die Bahn und Edeka stehen den Planungen Bühlers offen gegenüber.

Nachdem der Landsberger Stadtrat im Januar eine Ansiedelung von Edeka auf der Fläche zwischen Bundesstraße und Bahnlinie abgelehnt und dem Unternehmen darüber hinaus ein Grundstück im Frauenwald angeboten hat, war es für Klaus Bühler naheliegend, nach einer Lösung zu suchen, die nur auf Kauferinger Flur liegt.

Zeitlicher Schutzraum

Seine Planung sieht vor, die Bahnlinie nach Osten zu verlegen und damit zusätzliche Flächen zu schaffen. Damit könnte Edeka in einem ersten Bauabschnitt auf dem bereits jetzt zur Verfügung stehenden Grund das Logistikzentrum errichten, in einer zweiten Phase - laut Bühler nach etwa zehn Jahren - würden die zusätzlichen Flächen bebaut werden. In den vergangenen Wochen sprach Bühler deswegen unter anderem mit Vertretern der Bahn, von Edeka, dem Landratsamt und den betroffenen Grundstückseigentümern - alles Kauferinger Landwirte. An die Öffentlichkeit wollte er damit nicht gehen, weil seiner Meinung nach jede Planung im Anfangsstadium einen "zeitlichen Schutzraum" braucht.

Rathauschef Bühler hält an Planungen fest

Die Vorsitzenden der einzelnen Fraktionen im Marktgemeinderat hat der Rathauschef am Mittwoch und Donnerstag von seinem Vorhaben unterrichtet. Vorab Gespräche geführt hat Bühler mit Eichner und Lehmann. Der Landrat wird im Falle eines Antrags auf Verlegung der Bahnlinie prüfen lassen, ob das Naturdenkmal Bahndamm und Bahngraben eventuell abgestuft werden kann.

Sollte der Streckenabschnitt nach Osten verschoben werden, müsste zudem die Grenze des dort gelegenen Landschaftsschutzgebietes verändert werden. Die sei vor Jahren willkürlich gezogen worden.

Nicht alles kommentieren

Edeka steht derzeit mit Landsberg und Kaufering in Gesprächen, sagt Pressesprecher Alexander Hippach. Kontakt habe man mit jedem, der einen unkomplizierten und realisierbaren Standort vorweisen kann. Dabei wolle das Unternehmen aber nicht jeden Schritt kommentieren. Wie Landsbergs OB Ingo Lehmann sagt, gelte es bezüglich des Standorts im Frauenwald südlich des Klausner-Areals noch verschiedene Fragen abzuklären.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren